Gesundheit A-Z

Anti-D-Immunglobulin

Antikörper aus der Gruppe der Immunglobuline Typ G (IgG), das einer Unverträglichkeitsreaktion zwischen Mutter und ungeborenem Kind mit verschiedenen Rhesusfaktoren vorbeugt. Ist eine rhesusnegative Frau mit einem rhesuspositiven Kind schwanger, so gelangen bei der Geburt kindliche Erythrozyten mit dem D-Antigen ins mütterliche Blut und führen dort zur Bildung von Antikörpern. Diese würden bei einer erneuten Schwangerschaft das Kind schädigen (Morbus hämolyticus fetalis). Spritzt man in diesen Fällen der Mutter während der Schwangerschaft oder sofort nach der ersten Geburt Anti-D-Immunglobuline (sog. Anti-D-Prophylaxe), werden die kindlichen Antigene gebunden und die Entstehung mütterlicher Antikörper wird verhindert. Auch Rhesus-Inkompatibilität.
Erz, Meer, Meeresgrund
Wissenschaft

Erzrausch am Meeresgrund

Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...

VR, Virtuelle Realität
Wissenschaft

Alles im Griff

Die Haptik wirkt in der Virtuellen Realität (VR) künstlich. Forscherteams aus Hamburg und dem Saarland haben nun Algorithmen und Geräte entwickelt, um die menschliche Wahrnehmung auszutricksen – und so das virtuelle Greifen realer wirken zu lassen. von MICHAEL VOGEL Der US-amerikanische Zauberkünstler David Copperfield hat die...

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