Gesundheit A-Z
Anti-D-Immunglobulin
Antikörper aus der Gruppe der Immunglobuline Typ G (IgG), das einer Unverträglichkeitsreaktion zwischen Mutter und ungeborenem Kind mit verschiedenen Rhesusfaktoren vorbeugt. Ist eine rhesusnegative Frau mit einem rhesuspositiven Kind schwanger, so gelangen bei der Geburt kindliche Erythrozyten mit dem D-Antigen ins mütterliche Blut und führen dort zur Bildung von Antikörpern. Diese würden bei einer erneuten Schwangerschaft das Kind schädigen (Morbus hämolyticus fetalis). Spritzt man in diesen Fällen der Mutter während der Schwangerschaft oder sofort nach der ersten Geburt Anti-D-Immunglobuline (sog. Anti-D-Prophylaxe), werden die kindlichen Antigene gebunden und die Entstehung mütterlicher Antikörper wird verhindert. Auch Rhesus-Inkompatibilität.
Wissenschaft
Kreisläufe des Lebens
Die Atmosphäre ist ständig in Bewegung. Gewaltige Luftmassen strömen über den Planeten, Gase bilden sich und zerfallen, Wasser steigt auf und regnet wieder ab – ein System komplexer Kreisläufe, die das Leben auf der Erde bestimmen. Von ALINA WOLF Der Motor dieser atmosphärischen Kreisläufe ist die Sonne – unsere wichtigste...
Wissenschaft
Schutz vor Extremwetter
Hitzesommer und Überschwemmungen: Längst sind die Folgen des Klimawandels in Deutschland zu spüren. Doch mit naturnahen Maßnahmen können Städte, ländliche Gebiete und Küstenregionen geschützt werden. von JAN BERNDOFF Wer sich in Deutschland vor den Kapriolen des Klimawandels weitgehend sicher fühlte, musste in den letzten Jahren...