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IgG
Abk. für Immunglobulin G, eine Gruppe von Immunglobulinen mit vier Unterklassen (IgG1-4), die den Großteil aller Antikörper ausmachen (ca. 75% aller Serumantikörper) und über ein breites biologisches Wirkungsspektrum verfügen. Vor allem während der sekundären Immunantwort wird vermutlich überwiegend IgG gebildet, das rascher als andere Immunglobuline aus den Blutgefäßen in das Gewebe übertreten kann. Dort neutralisiert es bakterielle Toxine und haftet sich an Mikroorganismen, um deren Phagozytose zu erleichtern. IgG können das Komplementsystem aktivieren und sind plazentagängig. Sie gelangen somit auch in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und spielen eine wichtige Rolle im Infektionsschutz des Neugeborenen.
Wissenschaft
Der Landwirtschaft geht ein Licht auf
Schnelleres Wachstum, besserer Geschmack und höhere Erträge – energiesparende LED-Beleuchtung macht in der modernen Landwirtschaft einiges möglich. von Rainer Kurlemann Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen. Das klingt einfach, doch hinter diesem Satz versteckt sich eine komplizierte Physik, die beispielsweise im Ackerbau wichtig...
Wissenschaft
Ein Einzeller mit Origami-Hals
Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...