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IgG
Abk. für Immunglobulin G, eine Gruppe von Immunglobulinen mit vier Unterklassen (IgG1-4), die den Großteil aller Antikörper ausmachen (ca. 75% aller Serumantikörper) und über ein breites biologisches Wirkungsspektrum verfügen. Vor allem während der sekundären Immunantwort wird vermutlich überwiegend IgG gebildet, das rascher als andere Immunglobuline aus den Blutgefäßen in das Gewebe übertreten kann. Dort neutralisiert es bakterielle Toxine und haftet sich an Mikroorganismen, um deren Phagozytose zu erleichtern. IgG können das Komplementsystem aktivieren und sind plazentagängig. Sie gelangen somit auch in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes und spielen eine wichtige Rolle im Infektionsschutz des Neugeborenen.
Wissenschaft
KI-Stift könnte Parkinson-Diagnostik verbessern
Parkinson wird oft erst diagnostiziert, wenn die Betroffenen bereits unter deutlichen Symptomen wie Zittern leiden. Die bis dahin entstandenen Schäden im Gehirn lassen sich jedoch nicht wieder rückgängig machen. Um die neurodegenerative Krankheit früher diagnostizieren zu können, haben Forschende nun einen Stift entwickelt, der...
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...