Gesundheit A-Z
Immunglobuline
AntikörperAbk. Ig., Proteine, die von Plasmazellen (aktive B-Lymphozyten) als Reaktion auf den Kontakt mit einem körperfremden Antigen gebildet werden. Als freie Antikörper im Blutserum, in Gewebsflüssigkeiten und Körpersekreten sind die Immunglobuline für die humorale Immunantwort verantwortlich. Die an die Membranen von B-Lymphozyten gebundene Antigenrezeptoren (zellständige Antikörper) neutralisieren Antigene durch Bindung. Die chemische Grundstruktur aller Immunglobuline ähnelt einem Y: Der Stamm wird von zwei identischen, miteinander verbundenen Polypeptidketten gebildet, die beiden kurzen Arme des Y bestehen ebenfalls aus je zwei Polypeptidketten (sog. leichte oder L-Ketten) mit variablen freie Enden, d. h. ihr Aufbau ist an die Struktur eines bestimmten Antigens angepasst ( Antigen-Antikörper-Reaktion). Entsprechend ihrer chemischen Struktur und ihren Eigenschaften unterscheidet man fünf Immunglobulinklassen (IgA, IgD, IgE, IgG, IgM).
Wissenschaft
GLP-1-Agonisten: Vorteile und Risiken der Abnehmspritzen
Ursprünglich als Diabetes-Medikamente entwickelte Wirkstoffe wie Semaglutid werden zunehmend zum Abnehmen eingesetzt. Doch wie beeinflussen diese sogenannten GLP-1-Agonisten das Risiko für andere Krankheiten? Eine Studie hat nun Zusammenhänge zwischen den Abnehmspritzen und 175 gesundheitlichen Folgen erhoben. Demnach wirken sich...
Wissenschaft
Totgesagte leben länger
Mikroprozessoren entstehen schon seit Jahrzehnten mit derselben Basistechnologie. Und die ist allen Unkenrufen zum Trotz noch lange nicht ausgereizt. von Michael Vogel Manchmal braucht es etwas sehr Großes, um etwas sehr Kleines zu erschaffen. Zum Beispiel bei Mikroprozessoren: Moderne Halbleiterfabriken bedecken eine Fläche, die...