Gesundheit A-Z
Tetanus
Wundstarrkrampfschwere Infektionskrankheit durch das Gift (Toxin) des Bazillus Clostridium tetani. Die Häufigkeit und Verbreitung des Tetanus ist abhängig von den hygienischen Bedingungen und den durchgeführten Impfmaßnahmen. In Ländern mit hoher Durchimpfungsrate ist der Wundstarrkrampf selten geworden. Die im Erdreich vorhandenen Erreger gelangen über offene Wunden in den Körper und scheiden dort Toxin aus. Nach drei bis 21 Tagen Inkubationszeit (selten länger) kommt es zu äußerst schmerzhaften Krämpfen, anfangs nur der Kiefer- und Zungenmuskeln, später auch der Muskeln an Rücken und Bauch. Arme und Beine sind meist nicht beteiligt. Bei akuter Erkrankung wird passiv mit Tetanus-Immunglobulin geimpft. Für einen effektiven Immunschutz muss eine Grundimmunisierung durch drei aktive Schutzimpfungen herbeigeführt werden. Der vollständige Impfschutz ist dann für etwa zehn Jahre wirksam und sollte danach alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Bei verletzten Personen mit unsicherem oder ungenügendem Impfschutz kann eine Simultanimpfung (aktiv und passiv) durchgeführt werden, die sofortigen Schutz bietet. Auch Immunisierung.
Wissenschaft
Standheizung
Die Hitze der Stadt ist im Sommer brutal. Da man fürchterlich matt ist, wird das Leben zur Qual“, heißt es im Lied „Oben ohne“ des österreichischen Schlagersängers Reinhard Fendrich. Obwohl er darin vor allem über Barbusigkeit in Wiens Freibädern singen wollte, hat er damit auch eine präzise Beschreibung dessen geliefert, was...
Wissenschaft
Wurmlöcher im Quantencomputer?
Ich habe neulich gelesen, dass Forscher ein Wurmloch im Quantencomputer erschaffen haben. Das überraschte mich nicht, weil ich über diese Mogelpackung schon vor Jahren Witze gemacht habe. Was mich aber überraschte war, dass die Geschichte in Zeitungen wie der New York Times und dem Guardian breitgetreten wurde. Ich will deshalb...