Gesundheit A-Z

Säuglingsimmunität

eine Bezeichnung für den Zustand des Immunsystems während des ersten Lebensjahres. Die Immunität des Neugeborenen wird zunächst durch Antikörper der Mutter gewährleistet, die vor der Geburt über die Plazenta und später durch die Muttermilch in den kindlichen Organismus gelangen. Die Bildung von eigenen IgM beginnt sehr schnell nach der Geburt, die Bildung von IgG setzt erst ca. drei bis vier Wochen später ein. Erst im dritten oder vierten Lebensjahr erreicht die Syntheserate von Immunglobulinen die des Erwachsenen. Das Vorhandensein von IgM im Blutserum eines Neugeborenen ist ein Hinweis auf eine intrauterine Infektion, da die mütterlichen IgM-Moleküle die Plazentaschranke nicht überwinden können.
Elektronen, Laserpulse
Wissenschaft

Vom Laserblitz zum Teilchenstrahl

Teilchenbeschleuniger liefern brillante Röntgenstrahlung, etwa für die Forschung an Akkus oder Viren. Doch die Anlagen sind groß und teuer. Neue, kleinere und sparsamere Quellen nutzen Laserlicht und könnten neben Röntgen- und Elektronenstrahlen bald auch Protonen und Neutronen auf Knopfdruck liefern. von ANDREA THOSS Seit...

Foto eines Säuglings
Wissenschaft

Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt

Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...

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