Gesundheit A-Z
Säuglingsimmunität
eine Bezeichnung für den Zustand des Immunsystems während des ersten Lebensjahres. Die Immunität des Neugeborenen wird zunächst durch Antikörper der Mutter gewährleistet, die vor der Geburt über die Plazenta und später durch die Muttermilch in den kindlichen Organismus gelangen. Die Bildung von eigenen IgM beginnt sehr schnell nach der Geburt, die Bildung von IgG setzt erst ca. drei bis vier Wochen später ein. Erst im dritten oder vierten Lebensjahr erreicht die Syntheserate von Immunglobulinen die des Erwachsenen. Das Vorhandensein von IgM im Blutserum eines Neugeborenen ist ein Hinweis auf eine intrauterine Infektion, da die mütterlichen IgM-Moleküle die Plazentaschranke nicht überwinden können.
Wissenschaft
Verstopft
Viele deutsche Städte sind staugeplagt. Moderne Mobilitätsdienste, neue Technologien und künftig auch vernetzte autonome Fahrzeuge sollen das ändern. Doch was taugen die Konzepte? von MICHAEL VOGEL Bis morgens um sechs ist die Welt noch in Ordnung. Dann geht es los, an jedem Werktag und in fast allen größeren deutschen Städten:...
Wissenschaft
Gefühlte Zeit
Wie Gehirn und Körper unser Zeitempfinden hervorbringen. Von Tobias Hürter Eine halbe Stunde in der S-Bahn, müde und hungrig nach der Arbeit: eine gefühlte Ewigkeit. Eine halbe Stunde in der S-Bahn, ausgeschlafen und mit einer spannenden Lektüre in der Hand: Die Zeit rast. Nur nicht die Haltestelle verpassen. Das Zeitgefühl ist...