Gesundheit A-Z

Säuglingsimmunität

eine Bezeichnung für den Zustand des Immunsystems während des ersten Lebensjahres. Die Immunität des Neugeborenen wird zunächst durch Antikörper der Mutter gewährleistet, die vor der Geburt über die Plazenta und später durch die Muttermilch in den kindlichen Organismus gelangen. Die Bildung von eigenen IgM beginnt sehr schnell nach der Geburt, die Bildung von IgG setzt erst ca. drei bis vier Wochen später ein. Erst im dritten oder vierten Lebensjahr erreicht die Syntheserate von Immunglobulinen die des Erwachsenen. Das Vorhandensein von IgM im Blutserum eines Neugeborenen ist ein Hinweis auf eine intrauterine Infektion, da die mütterlichen IgM-Moleküle die Plazentaschranke nicht überwinden können.
Fahrrad, Solar, Sonne
Wissenschaft

Sonnige Zeiten

Solarstrom wird immer günstiger. Das beflügelt die Photovoltaik. Auch neue Techniken und Materialien machen das Licht der Sonne zu einer immer bedeutsameren Energiequelle. von RALF BUTSCHER Ein glitzerndes Solarpaneel reiht sich ans andere. Der Solarpark Weesow-Willmersdorf in Werneuchen nordöstlich von Berlin ist der größte in...

Wissenschaft

Im Lithium-Rausch

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...

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