Daten der Weltgeschichte
2. 12. 1823, Monroe-Dokrin wird Leitlinie der Außenpolitik
USA
Monroe-Doktrin: In einer Jahresbotschaft an den Kongress proklamiert US-Präsident James Monroe die strikte politische Trennung der Alten und der Neuen Welt und fordert Nichteinmischung in die jeweiligen inneren Angelegenheiten („Amerika den Amerikanern“). Hintergrund ist die angekündigte Einmischung der Heiligen Allianz in die lateinamerikanischen Unabhängigkeitskriege und Russlands Bestrebungen, sein Einflussgebiet in Alaska zu vergrößern. Entscheidende Bedeutung erlangt die Monroe-Doktrin erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die ursprünglichen defensiven Ziele der US-Außenpolitik mehr und mehr zum Hegemonialanspruch auf den ganzen Kontinent wandeln.
Ganz schön bizarr
Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...
Der heilige Ring
Auf der Schwelle vom Neolithikum zur Bronzezeit befand sich im heutigen Sachsen-Anhalt ein wichtiges religiöses Zentrum – ein Ringheiligtum von beachtlichen Ausmaßen, erbaut von den Glockenbecherleuten, die ab 2400 v. Chr. hierher eingewandert waren. von DAVID NEUHÄUSER Vor rund 7.500 Jahren begannen Menschen in Mitteleuropa mit...