Daten der Weltgeschichte
2. 12. 1823, Monroe-Dokrin wird Leitlinie der Außenpolitik
USA
Monroe-Doktrin: In einer Jahresbotschaft an den Kongress proklamiert US-Präsident James Monroe die strikte politische Trennung der Alten und der Neuen Welt und fordert Nichteinmischung in die jeweiligen inneren Angelegenheiten („Amerika den Amerikanern“). Hintergrund ist die angekündigte Einmischung der Heiligen Allianz in die lateinamerikanischen Unabhängigkeitskriege und Russlands Bestrebungen, sein Einflussgebiet in Alaska zu vergrößern. Entscheidende Bedeutung erlangt die Monroe-Doktrin erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die ursprünglichen defensiven Ziele der US-Außenpolitik mehr und mehr zum Hegemonialanspruch auf den ganzen Kontinent wandeln.
Spurensicherung im Meer
Meerwasser enthält Spuren vom Erbgut seiner Bewohner. Biologen untersuchen diese eDNA, um mehr über die nasse Lebenswelt zu erfahren als mit herkömmlichen Methoden. von Tim Schröder Hvaldimir wurde schnell zum Star. Der Belugawal war im April 2019 im Hafen von Hammerfest im Norden Norwegens neben Fischerbooten aufgetaucht. Er war...
Antidepressiva bei Demenz: Nützlich oder schädlich?
Viele Menschen mit Demenz leiden zusätzlich an depressiven Symptomen. Doch welchen Einfluss hat die Verschreibung von Antidepressiva auf den Krankheitsverlauf? Eine Studie zeigt nun, dass der kognitive Verfall bei Demenzpatienten, die bestimmte Antidepressiva nehmen, schneller voranschreitet. Ob das allerdings an den Medikamenten...