Daten der Weltgeschichte

2. 12. 1823, Monroe-Dokrin wird Leitlinie der Außenpolitik

USA

Monroe-Doktrin: In einer Jahresbotschaft an den Kongress proklamiert US-Präsident James Monroe die strikte politische Trennung der Alten und der Neuen Welt und fordert Nichteinmischung in die jeweiligen inneren Angelegenheiten („Amerika den Amerikanern“). Hintergrund ist die angekündigte Einmischung der Heiligen Allianz in die lateinamerikanischen Unabhängigkeitskriege und Russlands Bestrebungen, sein Einflussgebiet in Alaska zu vergrößern. Entscheidende Bedeutung erlangt die Monroe-Doktrin erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die ursprünglichen defensiven Ziele der US-Außenpolitik mehr und mehr zum Hegemonialanspruch auf den ganzen Kontinent wandeln.

soziale Medien
Wissenschaft

Social Media: Viele teilen, ohne zu lesen

Allein die Überschrift scheint vielen Social-Media-Nutzern zu genügen, um einen Nachrichtenartikel zu teilen. In einer Studie haben Forschende 35 Millionen auf Facebook verbreitete Nachrichtenlinks untersucht – und festgestellt, dass diese in 75 Prozent der Fälle geteilt wurden, ohne dass der jeweilige Nutzer den Link selbst...

Wissenschaft

Der eiserne Kern der Erde

Tief im Innern unseres Planeten verbirgt sich eine heiße Metallkugel – der Erdkern. Seine äußere Zone ist flüssig, dort entsteht das irdische Magnetfeld. Doch was genau geht hier vor, und hat es die Evolution beeinflusst? von THORSTEN DAMBECK Der 17. Juni 1929 war für viele Neuseeländer kein guter Tag. Damals erschütterte ein...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon