Daten der Weltgeschichte
2. 12. 1823, Monroe-Dokrin wird Leitlinie der Außenpolitik
USA
Monroe-Doktrin: In einer Jahresbotschaft an den Kongress proklamiert US-Präsident James Monroe die strikte politische Trennung der Alten und der Neuen Welt und fordert Nichteinmischung in die jeweiligen inneren Angelegenheiten („Amerika den Amerikanern“). Hintergrund ist die angekündigte Einmischung der Heiligen Allianz in die lateinamerikanischen Unabhängigkeitskriege und Russlands Bestrebungen, sein Einflussgebiet in Alaska zu vergrößern. Entscheidende Bedeutung erlangt die Monroe-Doktrin erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die ursprünglichen defensiven Ziele der US-Außenpolitik mehr und mehr zum Hegemonialanspruch auf den ganzen Kontinent wandeln.
Düfte statt Pestizide
Kulturpflanzen lassen sich umweltfreundlich schützen – durch synthetische Abwehrdüfte nach natürlichem Vorbild. von CHRISTIAN JUNG Die aktuelle Lage in der Landwirtschaft ist brisant: In mehr als der Hälfte der Länder der Erde fällt mindestens ein Drittel der landwirtschaftlichen Ernten Schädlingen und Pflanzenkrankheiten zum...
Griechen verschmutzten Umwelt schon in der Antike mit Blei
Das Schwermetall Blei ist schädlich für Natur und Gesundheit. Doch nicht erst seit der Industrialisierung gelangt Blei durch Abwasser und Feinstaub in die Umwelt. Bereits vor etwa 5200 Jahren haben Menschen im antiken Griechenland die Umwelt mit Blei aus der Silberherstellung verschmutzt, wie Bodenproben aus der Ägäis jetzt...