Gesundheit A-Z
Karzinoid
ein vor allem im Magen-Darm-Trakt, seltener auch in der Bauchspeicheldrüse oder in der Lunge auftretender, langsam wachsender, serotoninproduzierender Tumor, der sich aus mehreren, wenige Millimeter großen Tumoren zusammensetzt und im Verlauf Tochtergeschwülste (Metastasen) absetzt, zumeist in der Leber. Im medizinisch-pathologischen Sprachgebrauch werden Karzinoide auch unter dem Begriff neuroendokrine Tumoren zusammengefasst. Das Serotonin, ein biogenes Amin, löst das sog. Karzinoid-Syndrom aus: eine Flush-Symptomatik mit plötzlicher Hautrötung, häufig begleitet wird von Durchfall, Unterzuckerung, Herzrasen und Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Asthmaanfällen und allergischen Hautreaktionen. Das vermehrt mit dem Urin ausgeschiedene Abbauprodukte des Serotonins, 5-Hydroxyindolessigsäure, dient der Diagnose eines Karzinoids das, wenn möglich, operativ entfernt werden sollte. Im fortgeschrittenen Stadium wird zytostatisch behandelt.
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...
Wissenschaft
Moleküle als Speicher für Solarenergie?
Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Herrscher der Meere
Sternenfeuer im Felsenkeller
Die DNA als zweite Geige
Gondwanas Erbe
Eine App für besseren Schlaf
Gefälschte Abgaswerte