Gesundheit A-Z
Spätdyskinesie
durch eine langfristige Therapie mit Neuroleptika in hohen Dosen ausgelöste Bewegungsstörung (Hyperkinesie), die sich in Form unwillkürlicher Kontraktionen der Gesichtsmuskulatur, z. B. Schmatz- und Kaubewegungen, und in Störungen der Feinmotorik äußert (zum Ende der Zeile hin kleiner werdende Zitterschrift). Moderne Neuroleptika führen deutlich seltener zur Spätdyskinesien als die alten Präparate vom Haloperidol-Typ.
Wissenschaft
Implantierbares Notfall-Reservoir für Diabetes-Patienten entwickelt
Ein extrem niedriger Blutzuckerspiegel kann für Menschen mit Typ-1-Diabetes lebensbedrohlich sein. Patienten spritzen sich in dieser Situation normalerweise ein Hormon namens Glukagon, das den Blutzucker wieder reguliert. Doch es gibt auch Diabetes-Patienten, die ihren gefährlichen Zustand nicht bemerken, etwa weil sie schlafen,...
Wissenschaft
Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen
Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...