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Spondylitis
Wirbelentzündunginfektuöse Entzündung des Knochengewebes (Ostitis) oder des Knochenmarks (Osteomyelitis) der Wirbel. 1. Spondylitis ankylosans: Bechterew-Krankheit. 2. Spondylitis osteomyelitica: akute, unspezifische Entzündung des Knochenmarks durch Eitererreger (meist Staphylococcus aureus) im Blut. 3. Spondylitis syphilitica: Spondylitis im dritten Krankheitsstadium der Syphilis. 4. Spondylitis tuberculosa: die häufigste Form der Knochentuberkulose, von der alle Bereiche der Wirbelsäule betroffen sein können. Die Tuberkulosebakterien (Mycobacterium tuberculosis) gelangen aus der Lunge über das Blut in die Wirbelkörper und führen dort zu Fehlbildungen oder Wirbelzerstörungen, zur Bildung von Fisteln, Abszessen und Ödemen, die durch Kompression des Rückenmarks zu einer Querschnittslähmung führen können.
Wissenschaft
»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«
In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...
Wissenschaft
Wie das erste Lebensjahr die sozialen Erwartungen prägt
Das elterliche Verhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Nachwuchses. Erfährt ein Säugling von klein auf liebvolle Zuwendung, baut er ein Urvertrauen auf und erwartet von anderen Menschen eher Gutes. Wann sich die Erwartungen der Babys allerdings formen, ließ sich bisher schwierig erforschen, da sich die...