Lexikon

Gender-Medizin

[ˈdʒɛndə-; englisch „Geschlecht“]
Disziplin der Humanmedizin, die sich mit geschlechtsspezifischen Unterschieden hinsichtlich Vorsorge, Diagnose und Therapie befasst. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Frauen und Männer vielfach unterschiedlich erkranken, Krankheiten verschieden wahrnehmen und vielfach auch unterschiedliche Behandlung benötigen. Das hat zum einen mit sozialen und psychologischen, zum anderen aber mit biologischen Unterschieden, etwa den unterschiedlichen Sexualhormonen, zu tun. Zum Beispiel äußert sich ein Herzinfarkt bei Frauen oft anders als bei Männern, so dass mehr Zeit bis zu einer Behandlung vergeht. Dementsprechend haben Frauen ein höheres Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Auch Medikamente können bei Männern und Frauen unterschiedlich wirken.
Archaeopteryx
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Die Eroberung des Himmels

Wie Insekten, Vögel und Fledermäuse das Fliegen lernten – und welche Vorteile sie aus dem Vorstoß in neue Gefilde zogen. Von RALF STORK Im Laufe der Zeit hat die Evolution ein paar fundamentale Grenzen verschoben. Als erste, unübertroffen, die Entstehung des Lebens selbst: Erst gab es nichts außer ein paar Aminosäuren und...

Krebszellen
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Egoistische Einzelgänger

Biologen sind den Mechanismen der Entstehung von Krebs seit Jahrzehnten auf der Spur. Sie machen immer mehr Eigenschaften von Tumorzellen dingfest. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Es sei für ihn ein Albtraum, würde man ihn nach einer Definition von Krebs fragen. Kein Geringerer als Rudolf Virchow hat das gesagt – dabei hatte der...

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