Wissensbibliothek
Wie meditieren die Mönche?
Die Meditation wird in sitzender Stellung ausgeübt. Diese Haltung ist eine der zentralen Methoden zur Vorbereitung auf satori und wird zazen, absichtsloses Sitzen, genannt. Dabei gilt es, sich nicht im ständigen Fluss der Gedanken zu bewegen und fortreißen zu lassen, sondern den Geist von seinen vielen Vorurteilen und Projektionen zu befreien und zu reinigen, ihn leer werden zu lassen, so dass seine eigentliche Buddha-Natur verwirklicht werden kann. Überwältigt den Meditierenden die Müdigkeit, schläft er ein, so schlägt ihm der Meister, der die Reihen seiner Schüler entlangschreitet, mit einem Stock kräftig auf die Schulter, um ihn wieder für die Meditation zu erwecken und zu stärken.
Familienplanung
Dass Jungtiere beste Bedingungen vorfinden, wenn sie geboren werden, ist überlebenswichtig. Um dies zu gewährleisten, müssen ihre Eltern zur rechten Zeit zusammenfinden. Von Elena Bernard Wenn im Frühling die Tage länger werden, die Temperaturen steigen und die Bäume frische grüne Blätter bekommen, beginnt die Zeit der Tierkinder...
Neue Art der Symbiose in der Tiefsee
Die Lebenswelt rund um hydrothermale Schlote und Methanquellen der Tiefsee ist bisher noch kaum erforscht. Jetzt haben Biologen drei neue Arten von Asselspinnen an solchen Tiefseeschloten im Pazifik entdeckt, die eine ungewöhnliche Symbiose eingehen: Sie kultivieren Bakterien auf ihren Körpern, die sich von Methan und Methanol...