Wissensbibliothek
Wie meditieren die Mönche?
Die Meditation wird in sitzender Stellung ausgeübt. Diese Haltung ist eine der zentralen Methoden zur Vorbereitung auf satori und wird zazen, absichtsloses Sitzen, genannt. Dabei gilt es, sich nicht im ständigen Fluss der Gedanken zu bewegen und fortreißen zu lassen, sondern den Geist von seinen vielen Vorurteilen und Projektionen zu befreien und zu reinigen, ihn leer werden zu lassen, so dass seine eigentliche Buddha-Natur verwirklicht werden kann. Überwältigt den Meditierenden die Müdigkeit, schläft er ein, so schlägt ihm der Meister, der die Reihen seiner Schüler entlangschreitet, mit einem Stock kräftig auf die Schulter, um ihn wieder für die Meditation zu erwecken und zu stärken.
Schockwellen aus der Südsee
Ein Vulkan des Pazifischen Feuerrings explodierte 2022 im Meer mitten im Inselstaat Tonga. Die Wirkung war global. Dabei griffen Phänomene wie Tsunamis und atmosphärische Wellen ineinander. von THORSTEN DAMBECK Selten schafft es das Königreich Tonga in die Schlagzeilen. Es dürfte wohl an der schieren Entfernung liegen: Tonga...
Vergorene Früchte als Ursprung menschlichen Alkoholkonsums?
Viele Menschenaffen verzehren gerne vergorenes Fallobst. Wie verbreitet dieses Verhalten allerdings ist, ist noch unklar – unter anderem, weil viele Studien nicht zwischen dem Konsum von frisch gepflückten und vom Boden aufgelesenen, potenziell vergorenen Früchten unterscheiden. Ein Forschungsteam schlägt deshalb vor, einen...