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Leben Krebse auch im Gartenteich?
Das ist durchaus möglich. Mitunter finden sich tatsächlich Krebse im Gartenteich, denn die meisten Krebsarten sind gar nicht so riesig wie der Hummer oder der im Polarmeer lebende Riesenkrebs. Die meisten Vertreter dieser Tierklasse sind eher Winzlinge, wie beispielsweise die Flohkrebse, die zur Ordnung Amphipoda gehören. Normalerweise kommen die etwa 14 bis 22 Millimeter langen, gelbbraunen Krebschen mit den zwei langen Antennenpaaren und seitlich stark abgeflachten Körpern in der Ostsee, der Nordsee, dem Atlantik und dem Mittelmeer vor. Ihren direkten Verwandten, den Flussflohkrebs (Gammarus roeseli), kann man gelegentlich in Gartenteichen antreffen, allerdings nur, wenn diese sehr sauberes und klares Wasser enthalten. In der freien Natur siedelt sich dieser Krebs in fast allen stehenden und fließenden Gewässern an. Gegenüber organischer Verschmutzung besitzt er eine gewisse Toleranz. Allerdings wird sein Wachstum, aber auch seine Fortpflanzung durch chemische Substanzen wie Pflanzenschutzmittel stark beeinträchtigt. In belasteten Gewässern findet man daher nur wenige oder keine Flohkrebse.
Bergbau im All
Start-up-Unternehmen bringen sich in Stellung, um Planetoiden auszubeuten. Diese enthalten riesige Mengen an Platin, Gold und anderen Metallen.
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Stacheliger Urahn der Weichtiere
Den Vorfahren von Auster, Weinbergschnecke und Co. auf der Spur: Forschende haben einen urtümlichen Vertreter der Weichtiere entdeckt, der Licht auf die Evolutionsgeschichte dieses heute artenreichen Tierstamms wirft. Die über eine halbe Milliarde Jahre alten Fossilien von Shishania aculeata legen nahe, dass die Mollusken aus...