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Leben Krebse auch im Gartenteich?
Das ist durchaus möglich. Mitunter finden sich tatsächlich Krebse im Gartenteich, denn die meisten Krebsarten sind gar nicht so riesig wie der Hummer oder der im Polarmeer lebende Riesenkrebs. Die meisten Vertreter dieser Tierklasse sind eher Winzlinge, wie beispielsweise die Flohkrebse, die zur Ordnung Amphipoda gehören. Normalerweise kommen die etwa 14 bis 22 Millimeter langen, gelbbraunen Krebschen mit den zwei langen Antennenpaaren und seitlich stark abgeflachten Körpern in der Ostsee, der Nordsee, dem Atlantik und dem Mittelmeer vor. Ihren direkten Verwandten, den Flussflohkrebs (Gammarus roeseli), kann man gelegentlich in Gartenteichen antreffen, allerdings nur, wenn diese sehr sauberes und klares Wasser enthalten. In der freien Natur siedelt sich dieser Krebs in fast allen stehenden und fließenden Gewässern an. Gegenüber organischer Verschmutzung besitzt er eine gewisse Toleranz. Allerdings wird sein Wachstum, aber auch seine Fortpflanzung durch chemische Substanzen wie Pflanzenschutzmittel stark beeinträchtigt. In belasteten Gewässern findet man daher nur wenige oder keine Flohkrebse.
Die verborgene Kraft der kleinsten Mikroquasare
Der Ursprung der energiereichen kosmischen Strahlung ist eines der größten Rätsel der Astroteilchenphysik. Denn bisher sind nur einige Quellen dieser schnellen Teilchen und kurzwelligen Gammastrahlung bekannt. Jetzt liefern neue Beobachtungen mit dem NASA-Gammastrahlen-Teleskop Fermi-LAT Hinweise auf zuvor unterschätzte Akteure...
Atemtrakt unterstützt Gleitflug bei Vögeln
Wenn Vögel durch die Luft gleiten, halten sie ihre Flügel teils über viele Stunden ausgebreitet. Eine spezielle Struktur ihres Atemtrakts hilft ihnen dabei, die erforderliche Muskelkraft zu reduzieren. Zwei luftgefüllte Säcke ziehen sich dafür bis zwischen die Flügelmuskeln und stabilisieren die ausgebreitete Haltung der Flügel....