Wissensbibliothek

Woran stirbt der Mensch?

Mehr noch als Kriege und Hungersnöte bestimmt das Auftreten von Seuchen wie Malaria, Cholera, Gelbfieber und Typhus die Sterblichkeit und damit die Entwicklung der Bevölkerung.

Die Pest hat seit dem Mittelalter mehrfach ganze Landstriche in Europa entvölkert. Zwischen 1347 und 1352, also binnen fünf Jahren, raffte der »schwarze Tod« allein in Europa mehr als 25 Mio. Menschen, ein Drittel der damaligen Bevölkerung hinweg. Anschließend dauerte es ca. 200 Jahre, bis diese Bevölkerungsverluste wieder ausgeglichen waren. In den beiden letzten Jahrzehnten hat das HI-Virus, das die Immunschwächekrankheit Aids hervorruft, das Ausmaß einer weltweiten Pandemie erreicht.

Kernspinresonanz-Mikroskop
Wissenschaft

Quantensprünge in der Röhre

Mit einem neuartigen Kernspinmikroskop lassen sich zum ersten Mal per Kamera hochaufgelöste Bilder von molekularen Prozessen machen – zum Beispiel für die Krebsdiagnostik oder die Forschung an Batteriematerialien. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Chemiker ein Herstellungsverfahren für eine neue Substanz ertüftelt haben, überprüfen sie...

Bemmerer
Wissenschaft

Sternenfeuer im Felsenkeller

Experimente in einem Dresdner Labor zeigen: Der Bethe-Weizsäcker-Zyklus läuft langsamer ab als gedacht. Er ist der Hauptlieferant der Energie in massereichen Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Wer nach den Sternen greifen will, muss manchmal in den Keller gehen. Das klingt auf den ersten Blick ein bisschen paradox. Schließlich stehen...

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