Wissensbibliothek

Wozu braucht eine Gesellschaft Institutionen?

Institutionen gelten als wichtigster Mittler zwischen Individuum und Gesellschaft. Sie repräsentieren das jeweilige Wertesystem einer Gesellschaft und machen es für den Einzelnen erfahrbar.

Zu den Institutionen rechnet man sowohl Organisationen wie Schulen, Kirchen und Betriebe als auch abstrakte, aus Traditionen abgeleitete Verhaltensregeln. Zur Durchsetzung ihres Wertesystems üben alle Institutionen Macht in Form sozialer Kontrolle aus. Dabei wird abweichendes Verhalten mit negativen Sanktionen belegt (z. B. Tadel, Bestrafung) und konformes Verhalten belohnt (z. B. Lob, Beförderung). Im Idealfall verinnerlicht der Einzelne die Normen der Gesellschaft, so dass die äußere Überwachung bzw. Kontrolle des Verhaltens überflüssig wird. Diesen Prozess bezeichnet man als Sozialisation.

Wissenschaft

Die positiven Seiten von negativen Gefühlen

Wut, Traurigkeit oder Langeweile können dabei helfen, Ziele zu erreichen. von CHRISTIAN WOLF Die meisten Menschen streben in ihrem Leben nach Glück und bevorzugen Gefühle wie Freude, Stolz oder Hoffnung. Aber mittlerweile zeigt die Forschung: Auch negative Gefühle wie Wut, Langeweile oder Traurigkeit haben ihre Berechtigung und...

Sonde, Jupiter
Wissenschaft

Wettlauf zu Europa

Zwei Raumsonden nehmen die Jupitermonde ins Visier, besonders den Eismond Europa. Falls dort Mikroben leben, könnten sie von neuartigen Detektoren aufgespürt werden. von THORSTEN DAMBECK Es wird eine Gelegenheit für einen letzten Blick sein, wenn sich die Sonde Juice am 20. August noch einmal bis auf 6.807 Kilometer der Erde...

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