Gesundheit A-Z
Osteoporose
Knochenschwundhäufige, vor allem im Alter auftretende Knochenerkrankung, die auf einer Verminderung der Knochenmasse und einer Veränderung der Mikroarchitektur der Knochen beruht. Führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Knochenbrüchen; auch ohne ein adäquates Trauma. Besonders häufig kommen Schenkelhalsfrakturen und Wirbelfrakturen vor. Die Wirbelkörperfrakturen führen zu einer Abnahme der Körpergröße mit Buckelbildung ("Witwenbuckel") und gehen mit sehr starken, oft kaum beeinflussbaren Schmerzen einher. Alle Ursachen der primären Osteoporose sind noch nicht bekannt, eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielen Hormonmangel in der Menopause der Frau, Kalziummangel, Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, eine Langzeitbehandlung mit Cortison, wie sie bei Asthmatikern oder Rheumatikern erforderlich ist und hohes Alter. Langfristiger Nikotin- und Alkoholkonsum fördern die Ausbildung einer Osteoporose. Die Behandlung besteht u. a. aus einer optimalen Kalziumversorgung und Gabe von Vitamin D, Bisphosphonaten und Schmerzmitteln. Vorbeugende Maßnahmen sind vor allem reichliche Kalziumzufuhr durch Milch und Milchprodukte, viel Bewegung an frischer Luft und eventuell auch einer Hormonsubstitution nach der Menopause (umstritten).
Wissenschaft
Streit um gesunde Ernährung
Fast täglich gibt es neue Meldungen, was gesund sein soll. Und viele Studien widersprechen sich. Woran liegt das? von CHRISTIAN WOLF Rotes Fleisch hat keinen guten Ruf. Wer übermäßig viel davon isst, erhöht damit angeblich massiv sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Auch der häufige Verzehr von verarbeitetem...
Wissenschaft
Technik an der Torlinie
Eine lückenlose Überwachung durch Video-Schiedsrichter-Assistenten und Künstliche Intelligenz soll helfen, Fehlentscheidungen bei der Fußball-WM zu verhindern. Doch so manches technische Hilfsmittel ist wissenschaftlich umstritten. von ROLF HESSBRÜGGE Nein, die mediale Bezeichnung „Roboter-Abseits“ sei nicht zutreffend, meint...