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Osteoporose
Knochenschwundhäufige, vor allem im Alter auftretende Knochenerkrankung, die auf einer Verminderung der Knochenmasse und einer Veränderung der Mikroarchitektur der Knochen beruht. Führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Knochenbrüchen; auch ohne ein adäquates Trauma. Besonders häufig kommen Schenkelhalsfrakturen und Wirbelfrakturen vor. Die Wirbelkörperfrakturen führen zu einer Abnahme der Körpergröße mit Buckelbildung ("Witwenbuckel") und gehen mit sehr starken, oft kaum beeinflussbaren Schmerzen einher. Alle Ursachen der primären Osteoporose sind noch nicht bekannt, eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielen Hormonmangel in der Menopause der Frau, Kalziummangel, Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, eine Langzeitbehandlung mit Cortison, wie sie bei Asthmatikern oder Rheumatikern erforderlich ist und hohes Alter. Langfristiger Nikotin- und Alkoholkonsum fördern die Ausbildung einer Osteoporose. Die Behandlung besteht u. a. aus einer optimalen Kalziumversorgung und Gabe von Vitamin D, Bisphosphonaten und Schmerzmitteln. Vorbeugende Maßnahmen sind vor allem reichliche Kalziumzufuhr durch Milch und Milchprodukte, viel Bewegung an frischer Luft und eventuell auch einer Hormonsubstitution nach der Menopause (umstritten).
Wissenschaft
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Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...
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Den ersten Sternen auf der Spur: das Webb-Weltraumteleskop als Zeitmaschine.
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