Gesundheit A-Z
Osteoporose
Knochenschwundhäufige, vor allem im Alter auftretende Knochenerkrankung, die auf einer Verminderung der Knochenmasse und einer Veränderung der Mikroarchitektur der Knochen beruht. Führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Knochenbrüchen; auch ohne ein adäquates Trauma. Besonders häufig kommen Schenkelhalsfrakturen und Wirbelfrakturen vor. Die Wirbelkörperfrakturen führen zu einer Abnahme der Körpergröße mit Buckelbildung ("Witwenbuckel") und gehen mit sehr starken, oft kaum beeinflussbaren Schmerzen einher. Alle Ursachen der primären Osteoporose sind noch nicht bekannt, eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielen Hormonmangel in der Menopause der Frau, Kalziummangel, Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, eine Langzeitbehandlung mit Cortison, wie sie bei Asthmatikern oder Rheumatikern erforderlich ist und hohes Alter. Langfristiger Nikotin- und Alkoholkonsum fördern die Ausbildung einer Osteoporose. Die Behandlung besteht u. a. aus einer optimalen Kalziumversorgung und Gabe von Vitamin D, Bisphosphonaten und Schmerzmitteln. Vorbeugende Maßnahmen sind vor allem reichliche Kalziumzufuhr durch Milch und Milchprodukte, viel Bewegung an frischer Luft und eventuell auch einer Hormonsubstitution nach der Menopause (umstritten).
Wissenschaft
Ein Hormon außer Kontrolle
Chronische Erschöpfung und unkontrollierte Gewichtszunahme: Das Cushing-Syndrom hat vielfältige Symptome. Die seltene, aber schwerwiegende Erkrankung wird durch einen Überschuss des Stresshormons Cortisol verursacht. von SIGRID MÄRZ Laura Palm erinnert sich ganz genau an diesen Tag Ende August 2016. „Ich fuhr auf den Campus der...
Wissenschaft
Sternentod der besonderen Art
Ein 2018 explodierter Stern lässt sich erstmals einem exotischen Supernova-Typ zuordnen. Auch der Krebs-Nebel könnte so entstanden sein. von DIRK EIDEMÜLLER Schon 1980 proklamierte der japanische Astrophysiker Ken’ichi Nomoto einen ungewöhnlichen Typ von Sternentod. Neben den bekannten Explosionsarten von Supernovae bei...