Gesundheit A-Z
Osteoporose
Knochenschwundhäufige, vor allem im Alter auftretende Knochenerkrankung, die auf einer Verminderung der Knochenmasse und einer Veränderung der Mikroarchitektur der Knochen beruht. Führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Knochenbrüchen; auch ohne ein adäquates Trauma. Besonders häufig kommen Schenkelhalsfrakturen und Wirbelfrakturen vor. Die Wirbelkörperfrakturen führen zu einer Abnahme der Körpergröße mit Buckelbildung ("Witwenbuckel") und gehen mit sehr starken, oft kaum beeinflussbaren Schmerzen einher. Alle Ursachen der primären Osteoporose sind noch nicht bekannt, eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielen Hormonmangel in der Menopause der Frau, Kalziummangel, Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel, eine Langzeitbehandlung mit Cortison, wie sie bei Asthmatikern oder Rheumatikern erforderlich ist und hohes Alter. Langfristiger Nikotin- und Alkoholkonsum fördern die Ausbildung einer Osteoporose. Die Behandlung besteht u. a. aus einer optimalen Kalziumversorgung und Gabe von Vitamin D, Bisphosphonaten und Schmerzmitteln. Vorbeugende Maßnahmen sind vor allem reichliche Kalziumzufuhr durch Milch und Milchprodukte, viel Bewegung an frischer Luft und eventuell auch einer Hormonsubstitution nach der Menopause (umstritten).
Wissenschaft
Abgenabelt
Die für schwimmende Häuser notwendige Technik haben Forscher aus Brandenburg und Sachsen entwickelt – und auf einem See in der Niederlausitz realisiert.
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Wissenschaft
Biosphäre an der Belastungsgrenze
Alles Leben auf der Erde hängt von einer intakten Biosphäre ab. Die Ökosysteme unserer Welt sorgen dafür, dass die Bedingungen auf unserem Planeten stabil bleiben: Pflanzen wandeln bei der Photosynthese CO2 in Biomasse um, die Menschen und Tiere ernährt. Doch wir Menschen entnehmen so viel Biomasse aus der Natur, dass das fein...