Lexikon
Klịnefelter-Syndrọm
[ˈklainəfɛltə-; nach dem US-amerikanischen Arzt H. F. Klinefelter, * 1912]
im männlichen Geschlecht auftretende Chromosomen-Anomalie, bei der ein überzähliges X-Chromosom zusätzlich zu den normalerweise beim Mann vorkommenden beiden Geschlechtschromosomen X und Y vorhanden ist. Betroffen ist ungefähr eines von tausend männlichen Neugeborenen. Die Folgen sind eine Unterentwicklung der Hoden bei normal ausgebildetem Penis sowie eine mangelhafte oder völlig fehlende Bildung von Samenzellen, die Sterilität verursacht. Die Intelligenz kann beeinträchtigt sein. Ein Mangel an männlichem Geschlechtshormon (Testosteron) kann zu eunuchoidem Hochwuchs und der Verweiblichung der Geschlechtsbehaarung führen. Auch kann es früh zur Entwicklung einer Osteoporose kommen. Die Behandlung besteht in der möglichst frühzeitigen Gabe von Testosteron, wodurch die Ausprägung männlicher sekundärer Geschlechtsmerkmale gefördert und die Osteoporosegefahr vermindert wird. Turner-Syndrom.
Wissenschaft
Das Kosmologische Prinzip
Es ist die Grundlage für das größte Erfolgsmodell aller Zeiten: das Verständnis des gesamten Universums. von RÜDIGER VAAS „Ich bin der Kater, der allein läuft, und alle meine Plätze sind für mich gleich“, heißt es in der 1902 veröffentlichten Kurzgeschichte „The Cat that Walked by Himself“ von Rudyard Kipling. Müssten Kosmologen...
Wissenschaft
Die Direktorin der Dinge
„In der Natur nimmt die Entropie die Rolle des Direktors ein, die Energie aber nur die eines Buchhalters.“ So hat der große Physiker Arnold Sommerfeld einmal die Aufgaben der beiden physikalischen Größen mit den ähnlich klingenden Namen unterschieden. Die Karriere der beiden Begriffe Energie und Entropie begann im 19. Jahrhundert...
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Vielversprechender Impfstoff gegen Noroviren
Bewaffnet die Stirn bieten
Sanfte Supernova
Schmilzt die Finsternis?
Das große Abenteuer
Starker Mann, schwache Frau?