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Corynebacterium diphtheriae

Diphtheriebakterium
Bakterium, das die Diphtherie verursacht. Die Bakterien befallen die Schleimhäute im Mund- und Rachenraum sowie im Kehlkopf, schädigen deren Oberflächen und bilden eine Pseudomembran aus Bakterien, Fibrin und totem Gewebe, das den typisch süßlichen Mundgeruch verursacht. Das im Blut zirkulierende Exotoxin greift die Gefäße an und erleichtert den Bakterien den Weg zu den inneren Organen, vor allem dem Herzen, den Nerven und den Nebennieren. Die Patienten leiden an Husten, Heiserkeit und - bei Rachen- und Kehlkopfbefall - an schwerster Atemnot; die Schädigung von Herz und Nervensystem führt zu schweren, manchmal tödlichen Komplikationen. Zur Behandlung steht ein Antitoxin (Diphtherie-Immunserum) zur Verfügung, das bereits bei begründetem Verdacht auf eine Diphtherie gegeben werden sollte.
Symbolbild für mentale Probleme: Mädchen oder junge Frau sitzt in einem dunklen Gang
Wissenschaft

Lockdowns ließen Gehirne von Jugendlichen schneller reifen

Die Lockdowns während der Corona-Pandemie haben unser aller Zusammenleben stark beeinflusst. Von den Kontaktbeschränkungen mit am meisten betroffen waren Kinder und Jugendliche, was sich häufig in psychischen Folgen zeigte. Nun legen Gehirnscans nahe, dass die Lockdowns auch die Gehirnentwicklung von Teenagern verändert haben....

Wissenschaft

Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze

Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...

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