Wahrig Herkunftswörterbuch
knicken
das Wort wurde aus
nddt.
knikken ins Frühneuhochdeutsche übernommen und vergleicht sich im germanischen Sprachraum nur mit altnord.
kneikja „biegen, zudrücken“; die heutigen Bedeutungen „falten, zusammendrücken“ sind wohl lautnachahmenden Ursprungs und wahrscheinlich in Anlehnung an → knacken entstanden; die ursprünglichen Bedeutungen wie „sich verbeugen“ oder „sparen“ sind heute nur noch in Bildungen wie Knicker
„Geizhals“ und Knicks
„Verbeugung, angedeuteter Kniefall“ erhalten
Wissenschaft
Atme!
Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...
Wissenschaft
Auch die Gegenseite profitiert
Wie man die Muskeln in einem verletzten Arm stärken kann, indem man den gesunden trainiert, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer schon einmal – vielleicht nach einem Unfall und dessen anschließender Behandlung – längere Zeit einen Arm oder ein Bein nicht belasten durfte, weiß, wie schnell sich dort die Muskeln abbauen: Das Gehen...