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Plattfuß

Pes planus
Fuß: Gewölbeformen
Fußgewölbeformen
Fußgewölbeformen beim Menschen: Viele Abweichungen von der normalen Fußform lassen sich schon anhand eines einfachen Fußabdruckes erkennen. Beim gesunden Fuß bildet der Fußabdruck fünf Zehenfelder sowie ein vorderes und hinteres Sohlenfeld mit einem schmalen Verbindungsstreifen. Die Hauptlast ruht auf dem Fersenbein und dem ersten Mittelfußknochen. Bricht die Längswölbung auf Grund einer Bänderüberdehnung ein, so dass die gesamte Fußsohle den Boden berührt, dann spricht man von einem Plattfuß. Der Hohlfuß hat ein überhöhtes Längsgewölbe, der Fußabdruck erscheint zweigeteilt.
höchster Grad des Senkfußes, bei dem das Fußgewölbe so abgeflacht ist, dass auch der innere Fußrand beim Auftreten den Boden berührt; meist Folge einer Gewebeschwäche und hinzutretender Überbelastung. Der Fuß knickt zuerst nach innen ein und bildet den Knickfuß (Pes valgus); dann senkt sich das Fußgewölbe (Senkfuß, Knick-Senkfuß, Pes planovalgus); schließlich entsteht als letztes Stadium der Plattfuß, der oft mit einem Auseinanderstreben der Mittelfußknochen im vorderen Teil (Spreizfuß) verbunden ist.

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