Lexikon
Diphtherie
[
griechisch
]durch Diphtheriebakterien (Corynebacterium diphtheriae) hervorgerufene, meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Betroffen sind hauptsächlich die oberen Atemwege und der Kehlkopf. Die Inkubationszeit beträgt in der Regel 2–5 Tage. Die Krankheit beginnt meist allmählich mit Halsschmerzen, Temperaturen bis 39 °C und Schluckbeschwerden. Heiserkeit und Husten kommen hinzu. Im Rachen, auf den Mandeln und im Bereich des Kehlkopfs bilden sich grau-weißliche Beläge, die mit einem charakteristischen süßlichen Geruch einhergehen. Sie können auf die Luftröhre und Bronchien übergreifen und Erstickungsanfälle verursachen. Als u. U. lebensgefährliche Komplikationen können eine Schädigung des Herzens, der Nerven, der Nieren und der kleinen Arterien auftreten. Zur Behandlung ist die sofortige Gabe von Diphtherie-Antiserum und Antibiotika erforderlich. Zur Vorbeugung wird eine Schutzimpfung dringend empfohlen (Impfkalender).
Wissenschaft
Flugroboter hüpft und läuft wie ein Vogel
Seit Jahrtausenden haben sich Menschen beim Traum vom Fliegen von Vögeln inspirieren lassen. Auch für den neuartigen Flugroboter RAVEN dienten Vögel als Modell – in diesem Fall jedoch ihre Beine. Ähnlich wie eine Krähe kann RAVEN damit laufen, hüpfen, auf Hindernisse springen und aus dem Stand in den Flug springen. Die...
Wissenschaft
Biofluoreszenz: Leuchtende Signale im Regenwald
Viele Tiere zeigen bei Bestrahlung mit Sonnenlicht oder UV-Licht subtile Leuchtmuster – sie fluoreszieren. Wozu diese Biofluoreszenz dient, ist jedoch meist unklar., Jetzt haben Zoologen im peruanischen Regenwald Weberknechte entdeckt, die ein bei Mondlicht und Dämmerung blaugrün leuchtendes Rückenmuster tragen. Diese Struktur...