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Wie impfmüde sind wir eigentlich?

Der Piekser gegen die Schweinegrippe macht uns bekanntlich hysterisch ...

Die Diskussion über die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen der Impfstoffe gegen Schweinegrippe hat die Menschen in Deutschland stark verunsichert. Die Impfbereitschaft ist ungeachtet aller Appelle, sich gegen das H1N1-Virus zu impfen, immer noch gering. Die Zahl der Impfunwilligen liegt im November bei um die 70 Prozent – trotz mehrerer Todesfälle. Doch wie ist es eigentlich generell um die Impfbereitschaft der Deutschen bestellt? Und wie gewissenhaft lassen Sie Ihre Kinder impfen?

Die Empfehlungen der WHO

Eltern achten auf Impfschutz Ihrer Kinder

Die Impfbereitschaft der deutschen Eltern ist relativ hoch, nur ein Bruchteil sieht die Impfungen kritisch.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits 2003 in ihrem Programm "Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert" umfassende Impfempfehlungen ausgesprochen. Bei der gewöhnlichen Grippe soll bis 2010 in den WHO-Mitgliedsländern eine Durchimpfungsrate von 75 Prozent bei älteren Menschen und chronisch Kranken erreicht sein. Davon ist man im Jahr 2009 nach Angaben der Bundeszentrale für Gesundheit (BZgA) jedoch noch weit entfernt.  Die Durchimpfungsquote liegt bei der älteren Bevölkerung zurzeit lediglich bei etwa 50 Prozent - bei chronisch Kranken mit um die 30 Prozent sogar noch darunter. Auch das medizinische Personal, das ebenfalls zu den Risikogruppen zählt, müsste sich noch deutlich häufiger impfen lassen: Die Impfquote gegen die gewöhnliche Influenza liegt bei dieser Personengruppe bei nur 22 Prozent.
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von Susanne Dreisbach, wissen.de
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