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LEXIKON

Bronchtis

[
griechisch
]
Bronchialkatarrh
Entzündung der Bronchien, die sich durch Husten, zähen Auswurf, Schmerzen hinter dem Brustbein und manchmal Fieber äußert. Eine akute Bronchitis wird meist durch eine Virusinfektion hervorgerufen und geht oft mit Schnupfen einher. Im Gefolge kommt es häufig zusätzlich zur Besiedlung mit Bakterien. Andere Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten, Scharlach oder Diphtherie können ebenfalls mit einer akuten Bronchtitis beginnen. Eine mögliche Komplikation ist der Übergang in eine Lungenentzündung. Eine nichtinfektiöse Bronchitis kann bei Asthma, bei Linksherzinsuffizienz oder bei Vergiftungen auftreten. Die Therapie der akuten Bronchitis erfolgt durch Flüssigkeitszufuhr, hustenlösende Mittel, evtl. Antibiotika. Eine chronische Bronchitis besteht, wenn Husten und Auswurf während mindestens 3 Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren auftreten. Die Ursache ist meist das Rauchen („Raucherhusten“). Bei lang andauernder Erkrankung kann es zu chronisch obstruktiver Bronchitis mit Verengung der Bronchien und Atemnot, zum Lungenemphysem oder Lungenkrebs kommen.
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