Lexikon
Bronchịtis
[
Bronchialkatarrhgriechisch
]Entzündung der Bronchien, die sich durch Husten, zähen Auswurf, Schmerzen hinter dem Brustbein und manchmal Fieber äußert. Eine akute Bronchitis wird meist durch eine Virusinfektion hervorgerufen und geht oft mit Schnupfen einher. Im Gefolge kommt es häufig zusätzlich zur Besiedlung mit Bakterien. Andere Infektionskrankheiten wie Masern, Keuchhusten, Scharlach oder Diphtherie können ebenfalls mit einer akuten Bronchtitis beginnen. Eine mögliche Komplikation ist der Übergang in eine Lungenentzündung. Eine nichtinfektiöse Bronchitis kann bei Asthma, bei Linksherzinsuffizienz oder bei Vergiftungen auftreten. Die Therapie der akuten Bronchitis erfolgt durch Flüssigkeitszufuhr, hustenlösende Mittel, evtl. Antibiotika. Eine chronische Bronchitis besteht, wenn Husten und Auswurf während mindestens 3 Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren auftreten. Die Ursache ist meist das Rauchen („Raucherhusten“). Bei lang andauernder Erkrankung kann es zu chronisch obstruktiver Bronchitis mit Verengung der Bronchien und Atemnot, zum Lungenemphysem oder Lungenkrebs kommen.
Wissenschaft
Unterschätzte Intelligenz
Studien zu Oktopussen und Krebsen zeigen: Auch wirbellose Tiere sind schlau – und empfindsam. von BETTINA WURCHE Im schlammigen Meeresboden gräbt ein Oktopus eine Kokosnussschale aus, klemmt sie sich unter die Arme und marschiert davon. Als er eine zweite Schale findet, setzt er sich hinein und zieht die andere als Dach über sich...
Wissenschaft
Ein Einzeller mit Origami-Hals
Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...