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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Fall

Fll
I.
m.
2
1.
nur Sg.
das Fallen, Sturz;
bei meinem F. von der Leiter; der freie F.
Phys.
die gleichmäßig beschleunigte Bewegung (eines Körpers) in Richtung auf den Erdmittelpunkt aufgrund der Anziehungskraft der Erde;
zu F. kommen
fallen;
jmdn., eine Unternehmung zu F. bringen
scheitern lassen
2.
nur Sg.
das Sinken;
der F. des Wasserstands
3.
Niedergang, Untergang;
Aufstieg und F. einer Familie
4.
Ereignis, Vorgang, Geschehen, Sache
(Todes~); das ist ein schwieriger, hoffnungsloser, interessanter F.; in diesem F. hat er Recht
in dieser Sache;
das muss man von F. zu F. entscheiden
jedes Mal neu, jedes Mal so, wie es angemessen ist;
das ist von F. zu F. verschieden
jedes Mal anders
5.
etwas, mit dem man rechnen muss, das eintreten kann;
wenn das der F. ist
wenn das so ist, wenn das eintritt;
das ist nicht der F.
das ist nicht so, das ist (noch) nicht eingetreten;
für den F., dass , im ~e, dass
falls, wenn;
für alle Fälle
vorsichtshalber
6.
Med.
a)
Vorhandensein, Auftreten (einer Krankheit);
in diesem Winter gibt es viele Fälle von Virusgrippe
b)
Patient (der an einer bestimmten Krankheit leidet);
ich hatte heute zwei Fälle mit Diphtherie in der Sprechstunde; die schweren Fälle überweisen wir ins Krankenhaus
die schwer kranken Patienten;
er ist ein hoffnungsloser F.
er ist hoffnungslos krank; er legt seine (schlechte) Gewohnheit nicht mehr ab
7.
Rechtsw.
Gegenstand einer Verhandlung, Untersuchung
(Rechts~); im F. X gegen Y; einen F. zur Bearbeitung, Untersuchung bekommen, erhalten
8.
Gramm.
Form der Deklination (eines Substantivs, Pronomens, Adjektivs, Numerales);
erster, zweiter F.; die vier Fälle eines Substantivs bilden
II.
n.
12
; Seew.
Tau zum Hissen der Rahen oder Segel
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