Lexikon

Turner-Syndrom

[ˈtə:nə-]
Ullrich-Turner-Syndrom
bei Mädchen auftretende Entwicklungsstörung infolge einer Anomalie der Geschlechtschromosomen; tritt mit einer Häufigkeit von 1:2500 Geburten auf. Statt der normalerweise zwei Geschlechtschromosomen ist nur eins vorhanden. Ein Hauptmerkmal ist Minderwuchs. Weitere Merkmale sind ein schildförmiger Brustkorb mit weit auseinander liegenden Brustwarzen, ein etwas gedrungener Körperbau und eine Hautfalte am Hals. Fehlbildungen an Herz und Nieren sind möglich. Die Eierstöcke sind unterentwickelt, so dass weibliche Geschlechtshormone fehlen. Die Pubertätsentwicklung bleibt aus und es besteht Unfruchtbarkeit. Die Behandlung erfolgt durch frühzeitige Gabe von Wachstumshormonen und Substitution der weiblichen Geschlechtshormone. Klinefelter-Syndrom.
Fisch
Wissenschaft

Fisch ohne Meer

Die Ozeane sind überfischt, Schleppnetze und Beifang ein Problem. Aquakulturen sind mit Medikamenten belastet. Eine Lösung könnten vegetarische Alternativen sein, doch ihre Nährwerte reichen oft nicht an Fisch heran. Start-ups versuchen nun, das Beste beider Welten zu vereinen. von FRIDA KOCH Der Konsum von Fischen und anderen...

Buch,_Max-Delbrueck-Centrum_fuer_Molekulare_Medizin
Auf_dem_Bild:_Dr._Mina_Gouti
Foto:_Pablo_Castagnola
Wissenschaft

Gehirn aus der Petrischale

In der Hirnforschung gibt es ein molekulares Werkzeug, mit dem Forschende zumindest Teile der Entwicklung des Gehirns verfolgen können. Sie überwinden immer mehr Schwächen dieser Organoide. von RAINER KURLEMANN Das Gehirn eines Embryos ist ein empfindliches Organ. Die Wissenschaft kann es nicht untersuchen, weil die Forschung dem...

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