Lexikon

Turner-Syndrom

[ˈtə:nə-]
Ullrich-Turner-Syndrom
bei Mädchen auftretende Entwicklungsstörung infolge einer Anomalie der Geschlechtschromosomen; tritt mit einer Häufigkeit von 1:2500 Geburten auf. Statt der normalerweise zwei Geschlechtschromosomen ist nur eins vorhanden. Ein Hauptmerkmal ist Minderwuchs. Weitere Merkmale sind ein schildförmiger Brustkorb mit weit auseinander liegenden Brustwarzen, ein etwas gedrungener Körperbau und eine Hautfalte am Hals. Fehlbildungen an Herz und Nieren sind möglich. Die Eierstöcke sind unterentwickelt, so dass weibliche Geschlechtshormone fehlen. Die Pubertätsentwicklung bleibt aus und es besteht Unfruchtbarkeit. Die Behandlung erfolgt durch frühzeitige Gabe von Wachstumshormonen und Substitution der weiblichen Geschlechtshormone. Klinefelter-Syndrom.
Wissenschaft

»Mit einer optischen Uhr lassen sich feine Höhenunterschiede ermitteln«

Tanja Mehlstäubler entdeckte als junge Forscherin, wie präzise sich mit laser-gekühlten Atomen die Zeit messen lässt. Diese Technik entwickelt sie nun weiter. Das Gespräch führte Nikolaus Fecht Frau Professor Mehlstäubler, was hat Sie zur Miniaturisierung von Atomuhren motiviert? Während meiner Postdoc-Zeit in Paris arbeitete ich...

Audioforensik
Wissenschaft

Falschen Tönen auf der Spur

Manipulierte Videos, imitierte Laute und synthetische Stimmen sorgen häufig für Verwirrung. Fraunhofer-Forscher entwickeln Werkzeuge, um solche Fälschungen treffsicher erkennen zu können. von NIKOLAUS FECHT Solche Bilder sind inzwischen so gut, dass sie Realitäten verzerren können“, warnte Martin Steinebach, Leiter der Abteilung...

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