Gesundheit A-Z
Monitoring
Überwachungkontinuierliche, über einen längeren Zeitraum durchgeführte Beobachtung und Aufzeichnung lebenswichtiger Funktionen bei Risikopatienten (z. B. auf einer Intensivstation), aber auch aus diagnostischen Gründen (z. B. in einem Schlaflabor). Die registrierten Parameter beziehen sich vor allem auf Atmung und Kreislauf, bei Bedarf können aber weitere Daten wie EEG, Hirndruck, Körpertemperatur, Körperposition oder Muskelaktivität registriert, an eine zentrale Rechnereinheit geleitet und dort auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Der Computer kann so programmiert werden, dass bei Über- oder Unterschreitung bestimmter Grenzwerte ein Alarm ausgelöst wird. Während einer Operation mit Narkose werden beim Monitoring zusätzlich die Sauerstoff-, Kohlendioxid- und Narkosegas-Konzentrationen in der Atemluft gemessen. Im weiteren Sinn bezeichnet Monitoring jegliche Art von Überwachung oder regelmäßiger Kontrolle.
Wissenschaft
Entschieden entscheiden
Bei jeder Entscheidung müssen wir allerlei Unsicherheiten abwägen. Wann sind wir mit einer Wahl zufrieden und wann korrigieren wir sie? Über einen komplexen Prozess, den wir zigtausend Mal am Tag erfolgreich bewältigen. von JAN SCHWENKENBECHER Das 20. Jahrhundert war gerade angebrochen, da betrat ein Typ Mensch die Bühne der Welt...
Wissenschaft
Der wahre Bodenschatz
Die Böden in Deutschland und Europa seien krank, heißt es. Stimmt das? Nein, sagen Experten, den Böden gehe es besser als gedacht. Allerdings gibt es Bedrohungen wie Erosion oder Bodenmüdigkeit. Jetzt nehmen Forscher den Kampf dagegen auf. von TIM SCHRÖDER Wenn man mit dem Zug durch Deutschland reist und aus dem Fenster blickt,...