Gesundheit A-Z
Monitoring
Überwachungkontinuierliche, über einen längeren Zeitraum durchgeführte Beobachtung und Aufzeichnung lebenswichtiger Funktionen bei Risikopatienten (z. B. auf einer Intensivstation), aber auch aus diagnostischen Gründen (z. B. in einem Schlaflabor). Die registrierten Parameter beziehen sich vor allem auf Atmung und Kreislauf, bei Bedarf können aber weitere Daten wie EEG, Hirndruck, Körpertemperatur, Körperposition oder Muskelaktivität registriert, an eine zentrale Rechnereinheit geleitet und dort auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden. Der Computer kann so programmiert werden, dass bei Über- oder Unterschreitung bestimmter Grenzwerte ein Alarm ausgelöst wird. Während einer Operation mit Narkose werden beim Monitoring zusätzlich die Sauerstoff-, Kohlendioxid- und Narkosegas-Konzentrationen in der Atemluft gemessen. Im weiteren Sinn bezeichnet Monitoring jegliche Art von Überwachung oder regelmäßiger Kontrolle.
Wissenschaft
Moderne Sisyphusse
Experimentelle Forschung braucht Geld. Manchmal viel Geld. Wenn man als Wissenschaftler an einem nicht industriellen Forschungsinstitut arbeitet – also beispielsweise einer Universität oder einem Max-Planck-Institut –, spendieren hierzulande in aller Regel steuerfinanzierte Fördergeber wie das Bundesforschungsministerium, die...
Wissenschaft
Wie Aspirin gegen Krebsmetastasen wirken könnte
Aspirin wirkt nicht nur gegen Schmerzen oder Entzündungen, es kann bei manchen Krebsarten womöglich dabei helfen, Metastasen zu verhindern. Mithilfe von Mäusen haben Forschende nun eine Erklärung für diesen Effekt gefunden. Demnach hemmt die Acetylsalicylsäure einen Mechanismus, mit dem sich die metastasierenden Krebszellen vor...