Wissensbibliothek
Wie setzt sich die menschliche Erscheinungsform zusammen?
Zwar gibt es kein Selbst oder eine Seele, aber fünf ineinander wirkende Daseinsgruppen (skandha), die die menschliche Erscheinung formen und für eine gewisse Zeit den Eindruck von Identität und Beständigkeit entstehen lassen. Etwa ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kommt es aber bereits zu großen Auseinandersetzungen darüber, ob es nicht doch eine über den Tod hinaus weiterexistierende Persönlichkeit gebe. Grundsätzlich herrscht jedoch Übereinstimmung darüber, dass es letztlich nur eine Anhäufung von Bestandteilen gibt, die durch vorhergehende Augenblicke verursacht wurden und die ihrerseits wiederum die künftigen verursachen.
Urprall statt Urknall?
Unser Universum ist aus dem Kollaps eines Weltalls zuvor entstanden, meinen heute viele Kosmologen – und rätseln, wie dieses wohl beschaffen war. von RÜDIGER VAAS Quantenkosmologie ist nichts für schwache Nerven“, meint Edgar Shaghoulian von der University of California in Santa Cruz. „Sie ist der Wilde Westen der Theoretischen...
Postmoderne Molekularküche
Mit der Fermentation beleben Biotechnologen derzeit das älteste bekannte Konservierungsverfahren neu. Die Nahrung der Zukunft überrascht mit neuem Geschmack und hält ohne Zusatzstoffe länger. von SUSANNE DONNER Das Essen der Zukunft kann ebenso verstören wie verblüffen. Es erinnert oft an altbekannte Produkte wie Brie oder Feta,...