Lexikon

Cushing-Syndrm

[ˈkʌʃiŋ-; nach dem US-amerikanischen Mediziner H. Cushing]
eine Erkrankung, die durch zu hohe Konzentrationen von Cortisol (Glucocorticoide) im Blut verursacht wird. Die Patienten leiden an einer auffälligen Fettverteilung im Gesicht („Vollmondgesicht“) und am Rumpf (Stammfettsucht), Bluthochdruck, Muskelschwäche, Osteoporose, einem gestörten Zuckerstoffwechsel u. a. Frauen entwickeln oft einen männlichen Behaarungstyp und Menstruationsstörungen, Männer zusätzlich Potenzprobleme. Ursache ist entweder eine Schädigung der Hypophyse (und des Hypothalamus), die die Produktion der Glucocorticoide reguliert, ein hormonproduzierender Tumor der Nebennierenrinde oder ein sogenanntes paraneoplastisches Syndrom. Am häufigsten wird ein Cushing-Syndrom jedoch durch die Gabe von glucocorticoidhaltigen Medikamenten (z. B. Cortison) ausgelöst. Ein Tumor sollte möglichst operativ entfernt werden; für die konservative Therapie stehen Hemmstoffe gegen die Cortisolwirkung zur Verfügung. Unbehandelt führt das Cushing-Syndrom rasch zum Tod.
Mikroskop-Aufnahme des Fettgewebes einer Maus
Wissenschaft

Neue Klasse von beigen Fettzellen entdeckt

In unserem Körper gibt es braune und beige Fettzellen, die als Nebenprodukt Wärme produzieren. Nun haben Forschende eine neue Klasse der beigen Fettzellen entdeckt, die ausschließlich Wärme produzieren und offenbar auf diese Funktion spezialisiert sind. Diese Zellen verwenden einen anderen Mechanismus als die herkömmlichen...

Tanzen
Wissenschaft

Tanzen für die Gesundheit

Ob Paartanz oder Zumba: Tanzen bringt den Kreislauf in Schwung und stimuliert das Gehirn. Warum uns Bewegung zur Musik guttut. von FREDERIK JÖTTEN (Text) und LINUS SCHILLING (Illustrationen) Tanzen liegt in unseren Genen. Schon Babys bewegen sich zu einem ihnen vorgespielten Rhythmus. Und je mehr sie sich bewegen, desto mehr...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon