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Hypophysenadenom
von Zellen des Hypophysenvorderlappens ausgehende Geschwulst. Man unterscheidet hormonproduzierende und hormoninaktive Hypophysenadenome. Hormonaktive Hypophysenadenome zeigen ein jeweils für das von ihnen produzierte Hormon charakteristisches Krankheitsbild: Beispielsweise führt ein Hypophysenadenom, das adrenocorticotropes Hormon produziert, zur Ausbildung eines Cushing-Syndroms, ein Hypophysenadenom, das Wachstumshormon bildet, zur Akromegalie, ein Prolaktin produzierendes Hypophysenadenom zu Milchfluss, Ausbleiben der Regelblutung und Rückbildung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. Hormoninaktive Tumoren können durch ihr verdrängendes Wachstum zu einer Minderproduktion der Hypophysenhormone mit entsprechenden klinischen Mangelerscheinungen führen (Hypopituitarismus) und verursachen Sehstörungen durch Druck auf den Sehnerv. Ein Hypophysenadenom wird operativ entfernt und nachbestrahlt, weil es gelegentlich entartet. Rezidive sind trotzdem nicht auszuschließen.
Wissenschaft
Dicke Kleidung bringt’s nicht
Warum man an kalten Tagen in dicker Kleidung unter Umständen stärker friert als in dünner, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Unter dem Begriff „gefühlte Temperatur“ kann sich mittlerweile jeder etwas vorstellen und weiß daher, dass das Wohlbefinden im Freien nicht nur von der gemessenen Temperatur, sondern maßgeblich von anderen...
Wissenschaft
KI ermöglicht tragbares Navi für Blinde
Forschende haben ein tragbares Assistenzsystem entwickelt, das blinden und sehbehinderten Menschen die Navigation erleichtern kann. Es basiert auf einer künstlichen Intelligenz, die die Umgebung des Trägers per Brillen-Kamera überwacht, die visuellen Informationen in akustische Signale und Vibrationen übersetzt und den Träger...