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Hypophysenadenom

von Zellen des Hypophysenvorderlappens ausgehende Geschwulst. Man unterscheidet hormonproduzierende und hormoninaktive Hypophysenadenome. Hormonaktive Hypophysenadenome zeigen ein jeweils für das von ihnen produzierte Hormon charakteristisches Krankheitsbild: Beispielsweise führt ein Hypophysenadenom, das adrenocorticotropes Hormon produziert, zur Ausbildung eines Cushing-Syndroms, ein Hypophysenadenom, das Wachstumshormon bildet, zur Akromegalie, ein Prolaktin produzierendes Hypophysenadenom zu Milchfluss, Ausbleiben der Regelblutung und Rückbildung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. Hormoninaktive Tumoren können durch ihr verdrängendes Wachstum zu einer Minderproduktion der Hypophysenhormone mit entsprechenden klinischen Mangelerscheinungen führen (Hypopituitarismus) und verursachen Sehstörungen durch Druck auf den Sehnerv. Ein Hypophysenadenom wird operativ entfernt und nachbestrahlt, weil es gelegentlich entartet. Rezidive sind trotzdem nicht auszuschließen.
Rinder
Wissenschaft

Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter

Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...

Gehirn, Schlaf
Wissenschaft

Die Müllabfuhr im Kopf

Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...

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