Gesundheit A-Z
Prolaktin
Proteinhormon aus dem Hypophysenvorderlappen, das in der Schwangerschaft die Milchdrüsen zum Wachstum anregt und während der Stillzeit für die Milchproduktion verantwortlich ist. Eine pathologische Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut (Hyperprolaktinämie), z. B. bei einem Hypophysenadenom, führt bei der Frau zu Milchbildung ohne zeitlichen Zusammenhang mit einer Geburt (Galaktorrhö) und zum Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhö); beim Mann kommt es durch die Hemmung der Gonadotropinachse zu einem Hypogonadismus. Die Ausschüttung von Prolaktin wird durch Prolaktinhemmer vermindert.
Wissenschaft
Vielversprechender Impfstoff gegen Noroviren
Noroviren verursachen schwere Magen-Darm-Erkrankungen und sind hochansteckend. Eine Impfung gibt es bislang nicht. Jetzt haben Mediziner einen Impfstoff gegen die Durchfallerreger entwickelt und getestet, der in Tablettenform geschluckt werden kann. In einer klinischen Studie erwies sich das Mittel als wirksam – zumindest...
Wissenschaft
Die Umwelt auf dem Schirm
Fast jeder blickt täglich stundenlang auf irgendwelche Bildschirme. Neue Techniken sollen jetzt Herstellung, Benutzung und Entsorgung der Displays umweltschonender machen. von REINHARD BREUER Ob zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs mit dem Auto: Überall hat man es mit Displays zu tun. Und es werden immer mehr. Allein für...