Gesundheit A-Z

Prolaktin

Proteinhormon aus dem Hypophysenvorderlappen, das in der Schwangerschaft die Milchdrüsen zum Wachstum anregt und während der Stillzeit für die Milchproduktion verantwortlich ist. Eine pathologische Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut (Hyperprolaktinämie), z. B. bei einem Hypophysenadenom, führt bei der Frau zu Milchbildung ohne zeitlichen Zusammenhang mit einer Geburt (Galaktorrhö) und zum Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhö); beim Mann kommt es durch die Hemmung der Gonadotropinachse zu einem Hypogonadismus. Die Ausschüttung von Prolaktin wird durch Prolaktinhemmer vermindert.
Duogynon
Wissenschaft

»Weder abgeschlossen noch aufgearbeitet«

In Form von Arzneimitteln können Hormone beachtliche Wirkung auf den Körper haben – auch unvorhergesehene wie im Fall Duogynon. Das Gespräch führte SIGRID MÄRZ Frau Prof. Nemec, Ihr Forschungsprojekt beleuchtet die Geschichte hormoneller Schwangerschaftstests, die Millionen Frauen weltweit in den 1950er- bis 1980er-Jahren...

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Wissenschaft

Die DNA als zweite Geige

„Wir haben das Geheimnis des Lebens gefunden!“ Diesen Jubelschrei soll Francis Crick ausgestoßen haben, als er zusammen mit James Watson im Februar 1953 in eine Kneipe namens „Eagle“ gerannt kam, nachdem das Duo auf die Idee gekommen war, sich die Struktur des Erbmaterials DNA als Doppelhelix vorzustellen. Vermutlich hätte ihnen...

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