Gesundheit A-Z
Prolaktin
Proteinhormon aus dem Hypophysenvorderlappen, das in der Schwangerschaft die Milchdrüsen zum Wachstum anregt und während der Stillzeit für die Milchproduktion verantwortlich ist. Eine pathologische Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut (Hyperprolaktinämie), z. B. bei einem Hypophysenadenom, führt bei der Frau zu Milchbildung ohne zeitlichen Zusammenhang mit einer Geburt (Galaktorrhö) und zum Ausbleiben der Monatsblutung (Amenorrhö); beim Mann kommt es durch die Hemmung der Gonadotropinachse zu einem Hypogonadismus. Die Ausschüttung von Prolaktin wird durch Prolaktinhemmer vermindert.
Wissenschaft
Einstein und die Lichtmauer
Sind Überlichtgeschwindigkeiten möglich? von RÜDIGER VAAS Beim Anblick der Sterne verfalle ich ins Träumen, genauso wie ich bei den schwarzen Punkten ins Träumen komme, die auf einer Landkarte Städte und Dörfer markieren“, hat der Maler Vincent van Gogh einmal gestanden. „Warum, frage ich mich, sollten die leuchtenden Punkte am...
Wissenschaft
Schwierige Komplexität
Es gibt Begriffe, die fristen ein schwieriges Dasein in der Biologie. Einer davon ist „Komplexität“. Die Crux fängt schon damit an, wie man die Komplexität von Lebewesen definieren soll. Oder anders gefragt: Anhand welcher Kriterien lassen sich Lebewesen im Grad ihrer Komplexität unterscheiden? Stephanie Keep vom US-...