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Wer schrieb die Tragödie »Hamlet«?
William Shakespeare (1564–1616) verfasste die Geschichte über den Prinzen von Dänemark, der die Ermordung seines Vaters rächt. Nachweislich zum ersten Mal aufgeführt wurde das Stück im Juli 1602 in London.
Shakespeare ist einer der größten Dramatiker der Weltliteratur. Er setzte durch virtuose Sprachbeherrschung, die psychologische Darstellung der Charaktere und durch die Fähigkeit zur bühnenwirksamen Darstellung menschlicher und historischer Konflikte Maßstäbe.
Sehr einflussreich waren auch die Vertreter der englischen Hochromantik, v. a. Lord Byron (1788–1824), Percy Bysshe Shelley (1792 bis 1822) und John Keats (1795–1821). Charles Dickens (1812–1870) begründete mit seinen Werken (u. a. »Oliver Twist« und »David Copperfield«) den sozialen Roman. Den Ästhetizismus des ausgehenden 19. Jh. vertrat Oscar Wilde (1854–1900). Mit seinen gesellschaftskritischen Stücken (u. a. »Pygmalion«) wirkte George Bernard Shaw (1856–1950) stark auf das englische Theater. George Orwell (1903 bis 1950) wurde mit der satirischen Fabel »Farm der Tiere« und der totalitären Zukunftsvision »1984« weltberühmt.
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