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Hypogonadismus
eine fehlende oder unzureichende Ausbildung der Geschlechtsorgane infolge einer verminderten oder fehlenden Hormonproduktion der Gonaden, der in der Kindheit zum Ausbleiben der Pubertät führt. Bei gleichzeitigem Fehlen von Wachstumshormon kann es auch zu einem Minderwuchs kommen. Im Erwachsenenalter manifestiert sich ein Hypogonadismus als Sexualhormonmangel mit Nachlassen der Libido, Potenz- und Fertilitätsstörungen, Sterilität und Zyklusstörungen bei der Frau. Die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich teilweise oder ganz zurück. Der Hypogonadismus ist die häufigste Ursache einer Osteoporose beim Mann. Die Diagnose wird durch Bestimmung der Hormonkonzentrationen in Blutplasma und Urin gestellt. Die Therapie besteht in der Substitution von Testosteron bei Jungen und von Östrogen bei Mädchen.
Wissenschaft
Globale Überreichweiten
Das Globale scheint im Trend zu sein – auch wenn Wirtschaft und Politik das dazugehörige Prinzip allmählich überreizt zu haben scheinen und sich mehr dem Nationalen zuwenden. Dafür haben jetzt die historischen Wissenschaften das Thema entdeckt, wie sich an dem 2022 erschienenen Buch „Neue Horizonte“ des britischen Autors James...
Wissenschaft
Wird KI die Physik revolutionieren?
Sam Altman, CEO des KI-Unternehmens OpenAI, schrieb kürzlich, dass wir dank der rasanten Fortschritte im Bereich der KI bis 2035 „von der Lösung der Hochenergiephysik in einem Jahr zum Beginn der Weltraumkolonisierung im nächsten Jahr übergehen könnten“ und wir mit KI irgendwann „jedes Problem in der Physik lösen werden“. Ich...