Gesundheit A-Z
Hypogonadismus
eine fehlende oder unzureichende Ausbildung der Geschlechtsorgane infolge einer verminderten oder fehlenden Hormonproduktion der Gonaden, der in der Kindheit zum Ausbleiben der Pubertät führt. Bei gleichzeitigem Fehlen von Wachstumshormon kann es auch zu einem Minderwuchs kommen. Im Erwachsenenalter manifestiert sich ein Hypogonadismus als Sexualhormonmangel mit Nachlassen der Libido, Potenz- und Fertilitätsstörungen, Sterilität und Zyklusstörungen bei der Frau. Die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale bilden sich teilweise oder ganz zurück. Der Hypogonadismus ist die häufigste Ursache einer Osteoporose beim Mann. Die Diagnose wird durch Bestimmung der Hormonkonzentrationen in Blutplasma und Urin gestellt. Die Therapie besteht in der Substitution von Testosteron bei Jungen und von Östrogen bei Mädchen.
Wissenschaft
Wunderwurzel Yams
In der asiatischen Naturheilkunde bewährt, in afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel unabdingbar und für Europa verheißungsvoll: Yams zeigt hohes Zukunftspotenzial als alternative Ackerfrucht sowie als medizinischer Rohstoff. Text: TAMARA WORZEWSKI Das Geklacker der Metallkugel im Mörserautomaten übertönt jedes andere...
Wissenschaft
Tomaten unter Glas
In den Niederlanden hat der Anbau im Gewächshaus ein Höchstmaß an Effizienz erreicht. Nun ist die Branche bestrebt, ihre Produktion auch umweltfreundlich und nachhaltig zu gestalten. von KURT DE SWAAF Kim Oosterom mag diesen Ausblick: am Horizont die Hochhäuser von Rotterdam, davor die Polderlandschaft um Oude Leede und über...