Gesundheit A-Z
Hypopituitarismus
Unterproduktion bzw. völliger Ausfall der Produktion der Hypophysenhormone infolge von Prozessen, die zu einer Verdrängung oder Zerstörung der Zellen des Hypophysenvorderlappens führen, z. B. Hypophysentumoren, dem seltenen Untergang von Hypophysenzellen nach einer Geburt (Sheehan-Syndrom), bei Speicherkrankheiten (Hämochromatose) oder autoimmunologischen Erkrankungen. Das Krankheitsbild entwickelt sich meist langsam mit Ausbleiben der Regelblutung und Ausfall der Schambehaarung, Libidoverlust, im weiteren Verlauf Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) mit vermehrter Kälteempfindlichkeit und Antriebsmangel. Erst später kommen Zeichen einer Nebennierenrindeninsuffizienz mit Pigmentverlust und wächserner Blässe der Haut hinzu. Bei Kindern führt ein Hypopituitarismus, das mit Mangel an Wachstumshormon einhergeht, zu Zwergwuchs. Die Behandlung besteht in der Substitution von Hypophysenhormonen und bei Vorliegen eines Tumors in einer Operation.
Wissenschaft
Schwere Geburt auch bei Schimpansen
Nicht nur wir Menschen haben es bei der Geburt schwer: Auch bei Schimpansen ist der Geburtskanal enger als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie anhand dreidimensionaler Modelle der Beckenanatomie bei Schimpansen und Menschen. Bisher ging man davon aus, dass die schwere Geburt bei Menschen vor allem durch unseren aufrechten...
Wissenschaft
Monströse Eruption auf der Sonne
Vor mehr als 14.000 Jahren ereignete sich der heftigste, jemals nachgewiesene Sonnensturm. Bäume geben noch heute Zeugnis davon. Ähnliche Ereignisse der Neuzeit wirken demgegenüber wie ein laues Lüftchen. von THOMAS BÜHRKE In der Nacht vom 1. zum 2. September 1859 wurde ein ungewöhnlich starker geomagnetischer Sonnensturm...
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