Gesundheit A-Z
Hypopituitarismus
Unterproduktion bzw. völliger Ausfall der Produktion der Hypophysenhormone infolge von Prozessen, die zu einer Verdrängung oder Zerstörung der Zellen des Hypophysenvorderlappens führen, z. B. Hypophysentumoren, dem seltenen Untergang von Hypophysenzellen nach einer Geburt (Sheehan-Syndrom), bei Speicherkrankheiten (Hämochromatose) oder autoimmunologischen Erkrankungen. Das Krankheitsbild entwickelt sich meist langsam mit Ausbleiben der Regelblutung und Ausfall der Schambehaarung, Libidoverlust, im weiteren Verlauf Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) mit vermehrter Kälteempfindlichkeit und Antriebsmangel. Erst später kommen Zeichen einer Nebennierenrindeninsuffizienz mit Pigmentverlust und wächserner Blässe der Haut hinzu. Bei Kindern führt ein Hypopituitarismus, das mit Mangel an Wachstumshormon einhergeht, zu Zwergwuchs. Die Behandlung besteht in der Substitution von Hypophysenhormonen und bei Vorliegen eines Tumors in einer Operation.
Wissenschaft
Kleine Helden ganz groß
Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze beflügeln die industrielle Produktion. Denn mit der weißen Biotechnologie lassen sich Ressourcen schonen. von RAINER KURLEMANN Viele Wirtschaftsexperten erwarten eine große Zukunft für Enzyme, Bakterien, Hefen und Pilze. Sie bezeichnen die Organismen als die stillen Helden moderner Fabriken....
Wissenschaft
Das reale Leben im digitalen Riff
Korallenriffe und andere Ökosysteme der Ozeane sind zunehmend bedroht, vor allem durch Klimawandel und Überfischung. Hilfe verspricht nun eine Technik aus der Industrie: digitale Zwillinge. Damit lassen sich Szenarien für Anpassungs- und Schutzmaßnahmen durchspielen und vorab im virtuellen Raum optimieren. von ULRICH EBERL Wer...