Wissensbibliothek
Was ist ein Hodenhochstand?
Von einem Hodenhochstand spricht man, wenn sich die Hoden zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes nicht im Hodensack befinden, sondern noch im Leistenbereich. Dort werden sie während der Embryonalzeit angelegt, um etwa ab dem dritten Schwangerschaftsmonat allmählich durch die Leistenkanäle in den Hodensack hinunterzuwandern. Es gilt als Reifezeichen des männlichen Neugeborenen, wenn beide Hoden vollständig abgestiegen sind. Dies wird bei der Neugeborenenuntersuchung entsprechend ertastet. Erfolgt der Abstieg der Hoden in den Hodensack nicht vollständig (so genannte Hodenretention oder auch Kryptorchismus), muss die Hodenlage operativ korrigiert werden.
Entspannt im Großstadtdschungel
Lärm, dichte Bebauung, schlechte Luft – der Alltag in der Großstadt erzeugt Stress. Dagegen helfen neue Konzepte von Stadtforschern und Umweltpsychologen. von EVA TENZER Seit 2008 leben weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Und die Urbanisierung schreitet voran. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO...
Kontroverse Quantenrealität
Gespenstische zeitlose Beziehungen regieren das Universum – und stellen die Existenz der gewohnten Welt grundsätzlich infrage. von RÜDIGER VAAS Der österreichische Teilchenphysiker Reinhold Bertlmann hatte seit seiner Studentenzeit die Angewohnheit, stets zwei Socken unterschiedlicher Farbe zu tragen. Bog er um eine Ecke, sah ein...