Wissensbibliothek
Was passiert mit den Schwarzen Löchern?
Im Jahr 1974 überraschte Hawking die Fachwelt mit der Erkenntnis, dass Schwarze Löcher gleichsam »verdampfen«, indem sie subatomare Partikel abstrahlen, bis ihre Energie erloschen ist. Die Entdeckung dieses physikalischen Phänomens, später »Hawking-Strahlung« genannt, begründete seinen Weltruhm als Wissenschaftler, sicherte ihm einen Platz in der Geschichte der Physik und die Aufnahme in die Royal Society als eines der jüngsten Mitglieder aller Zeiten. Erstmals war es gelungen, Relativitätstheorie und Quantentheorie zumindest ansatzweise im Konzept der Strahlung Schwarzer Löcher zu vereinen.
Ein Molekül voll Hoffnung
Die Corona-Impfungen haben die mRNA berühmt gemacht. Doch sie waren nur der Anfang. Künftig könnten die kleinen Moleküle seltene Erkrankungen heilen und die Prävention von Herzinfarkten revolutionieren. von EDDA GRABAR Frühsommer 2021. Es hätte für Christian Wawrzinek nicht besser laufen können – den Zahnmediziner, der mit seinem...
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...