Wissensbibliothek
Wie nennt man die Auswüchse im Gesicht des Sternmulls?
Tentakel. Ein eigentümlicher Kranz aus 22 rosafarbenen Fortsätzen schmückt die Nasenspitze des amerikanischen Sternmulls (Condylura cristata). Diese unabhängig voneinander beweglichen Tentakel sind mit etwa 100 000 Nervenfasern ausgestattet, die auch noch so kleine Bewegungen der Beutetiere – Insektenlarven, Regenwürmer und kleine Krebse – wahrnehmen.
Anders als sein europäischer Verwandter bevorzugt der Sternmull feuchte oder sumpfige Gebiete als Lebensraum. Sein dichtes, schwarzbraunes bis schwarzes Fell schützt ihn hervorragend gegen Kälte und Nässe, denen er beim Schwimmen und Tauchen ausgesetzt ist, denn seine Tunnelausgänge liegen meist unter Wasser. Auffallend ist auch sein langer Schwanz, in dem er Fettreserven speichern kann.
Taktgeber Mond
Der Mond bewegt nicht nur die Wassermassen der Meere. Auch viele Meeresbewohner richten sich nach ihm aus. Von Wiebke Pfohl Es ist der 11. Oktober 1492, Christoph Kolumbus und seine Mannschaft von der Santa Maria beobachten ein Phänomen, das Forschende erst Jahrhunderte später aufklären werden. Gegen 10 Uhr abends, vier Stunden...
Augen im All, Nasen an den Bäumen
Waldbrände häufen sich weltweit. Und die Forscher erwarten, dass sich der Trend fortsetzen wird. Doch sie haben auch neue Techniken im Köcher, um Schäden durch die Feuer einzudämmen – und setzen dabei vor allem auf eine möglichst frühzeitige Erkennung der Flammen. von RALF BUTSCHER Wer im Sommer 2023 in den Straßenschluchten von...