Wissensbibliothek
Wie nennt man die Auswüchse im Gesicht des Sternmulls?
Tentakel. Ein eigentümlicher Kranz aus 22 rosafarbenen Fortsätzen schmückt die Nasenspitze des amerikanischen Sternmulls (Condylura cristata). Diese unabhängig voneinander beweglichen Tentakel sind mit etwa 100 000 Nervenfasern ausgestattet, die auch noch so kleine Bewegungen der Beutetiere – Insektenlarven, Regenwürmer und kleine Krebse – wahrnehmen.
Anders als sein europäischer Verwandter bevorzugt der Sternmull feuchte oder sumpfige Gebiete als Lebensraum. Sein dichtes, schwarzbraunes bis schwarzes Fell schützt ihn hervorragend gegen Kälte und Nässe, denen er beim Schwimmen und Tauchen ausgesetzt ist, denn seine Tunnelausgänge liegen meist unter Wasser. Auffallend ist auch sein langer Schwanz, in dem er Fettreserven speichern kann.
Der schädliche Verlust der Nacht
Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen – nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...
Schlafprobleme
Manchmal steckt Forschung in der Sackgasse: Alle Hypothesen, die man aus der vorhandenen Evidenz zu einem ungeklärten Problem formulieren konnte, sind durchgetestet – aber wirklich neue Erkenntnisse sind nicht hinzugekommen. Was kann man in solchen Fällen tun? Vor etwa 20 Jahren schien die Schlafforschung genau in dieser Klemme...