Wissensbibliothek
Wie nennt man die Auswüchse im Gesicht des Sternmulls?
Tentakel. Ein eigentümlicher Kranz aus 22 rosafarbenen Fortsätzen schmückt die Nasenspitze des amerikanischen Sternmulls (Condylura cristata). Diese unabhängig voneinander beweglichen Tentakel sind mit etwa 100 000 Nervenfasern ausgestattet, die auch noch so kleine Bewegungen der Beutetiere – Insektenlarven, Regenwürmer und kleine Krebse – wahrnehmen.
Anders als sein europäischer Verwandter bevorzugt der Sternmull feuchte oder sumpfige Gebiete als Lebensraum. Sein dichtes, schwarzbraunes bis schwarzes Fell schützt ihn hervorragend gegen Kälte und Nässe, denen er beim Schwimmen und Tauchen ausgesetzt ist, denn seine Tunnelausgänge liegen meist unter Wasser. Auffallend ist auch sein langer Schwanz, in dem er Fettreserven speichern kann.
Moderne Sisyphusse
Experimentelle Forschung braucht Geld. Manchmal viel Geld. Wenn man als Wissenschaftler an einem nicht industriellen Forschungsinstitut arbeitet – also beispielsweise einer Universität oder einem Max-Planck-Institut –, spendieren hierzulande in aller Regel steuerfinanzierte Fördergeber wie das Bundesforschungsministerium, die...
Die Mär von den todbringenden Hornissen
Hornissen werden oft für gefährliche Bestien gehalten. Warum man vor den Tieren im Normalfall aber eigentlich gar keine Angst zu haben braucht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen und sieben ein Pferd“. Mit dieser Warnung jagen Eltern ihren Kindern noch heute eine gewaltige Angst vor den...