Wahrig Herkunftswörterbuch

1. Kiefer

Teil des Gesichts
mhd.
kiver, kivel, kiuwel, verwandt auch mit
altengl.
ceafl in ders. Bed.; außergermanische Verwandtschaften mit
avest.
zafar „Mundraum, Schlund“ und
altir.
gop „Schnabel, Schnauze“ weisen auf eine gemeinsame indogermanische Wurzel mit der Bedeutung „Mund“ hin; auch eine Lautgebärde für „schnappen, kauen“ wäre denkbar
2. Kiefer
Nadelbaum
die Herkunft der Bezeichnung ist ungewiss, wahrscheinlich aus
ahd.
kienforaha „KienFöhre“; gemeint sind damit die Kienspäne, aus denen bevorzugt Fackeln hergestellt wurden; die Kiefer eignet sich dafür besonders gut, da ihr Holz sehr harzhaltig ist
1. Kiel
harter Teil der Vogelfeder
mhd.
kil, weitere Herkunft unklar; eine Entlehnung aus
lat.
caulis „Stängel, Federkiel“ kann nicht sicher nachgewiesen werden, die Verwandtschaft mit
engl.
quill „Federkiel“ dagegen wird mit Bestimmtheit angenommen
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Wissenschaft

Ganz schön bizarr

Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...

Rhein, Düsseldorf, trocken
Wissenschaft

Schutz vor Extremwetter

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