Wahrig Herkunftswörterbuch

1. Kiefer

Teil des Gesichts
mhd.
kiver, kivel, kiuwel, verwandt auch mit
altengl.
ceafl in ders. Bed.; außergermanische Verwandtschaften mit
avest.
zafar „Mundraum, Schlund“ und
altir.
gop „Schnabel, Schnauze“ weisen auf eine gemeinsame indogermanische Wurzel mit der Bedeutung „Mund“ hin; auch eine Lautgebärde für „schnappen, kauen“ wäre denkbar
2. Kiefer
Nadelbaum
die Herkunft der Bezeichnung ist ungewiss, wahrscheinlich aus
ahd.
kienforaha „KienFöhre“; gemeint sind damit die Kienspäne, aus denen bevorzugt Fackeln hergestellt wurden; die Kiefer eignet sich dafür besonders gut, da ihr Holz sehr harzhaltig ist
1. Kiel
harter Teil der Vogelfeder
mhd.
kil, weitere Herkunft unklar; eine Entlehnung aus
lat.
caulis „Stängel, Federkiel“ kann nicht sicher nachgewiesen werden, die Verwandtschaft mit
engl.
quill „Federkiel“ dagegen wird mit Bestimmtheit angenommen
Gammastrahlen, Gammablitz
Wissenschaft

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Fraß ein Schwarzes Loch einen Stern von innen auf? von RÜDIGER VAAS Kosmische Gammastrahlen-Ausbrüche, kurz GRBs oder Gammablitze genannt, zeigen sich ungefähr einmal am Tag irgendwo am Himmel. Sie dauern höchstens wenige Minuten und entstehen bei der Kollision von Neutronensternen oder der Detonation massereicher Sterne. Nun hat...

Pok-Ta-Pok-Spiel
Wissenschaft

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Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...

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