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GESUNDHEIT A-Z

Kopfschmerz

Kephalgie; Cephalgie; Cephalea
Migräne
Migräne
Diagnosekriterien für Migräne im Vergleich zu Spannungs- und Cluster-Kopfschmerz.
Schmerzen im Kopf- und/oder Nackenbereich, die sich in Lokalisation, Schmerzdauer, -intensität und -charakter sowie Anfallshäufigkeit stark unterscheiden. Primäre Kopfschmerzen treten ohne erkennbaren Grund, sekundäre infolge einer bekannten Ursache auf, z. B. bei Tumor, Herpes zoster, Hirnschlag, arterieller Hypertonie, bestimmten Medikamenten, Entzündungen oder posttraumatischen Veränderungen. Beim selteneren sekundären Kopfschmerz richtet sich die Behandlung nach dem Grundleiden. Bei den sehr viel häufigeren primären Kopfschmerzen unterscheidet man:
Migräne mit typisch einseitigem, pulsierendem Kopfschmerz, der Stunden bis Tage anhält und oft mit Erbrechen oder Lichtscheu einhergeht, bei der komplizierten Migräne auch mit Sprach- und Sehstörungen. 2. Spannungskopfschmerz mit beidseitigen, ziehenden Schmerzen in Nacken und Schultern, der über mehrere Stunden andauert. 3. Horton-Neuralgie (Cluster-Kopfschmerz) mit starken Schmerzen vor allem hinter den Augen. 4. Trigeminusneuralgie mit anfallsweise blitzartig einschießendem, einseitigem Schmerz im Bereich der Augenhöhle, der Schläfe oder des Kiefers. Primäre Kopfschmerzen werden u. a. mit Medikamenten, Entspannungsübungen oder Massagen behandelt.
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