Wissensbibliothek

Verschlafen Bären die Hälfte ihres Lebens?

Das kann man so nicht sagen. Bären halten keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe, das heißt, ihre Atmung und ihr Puls verlangsamen sich, aber die Körpertemperatur sinkt nicht stark ab. So können sie, wenn sie gestört werden, sofort reagieren und in ein anderes Winterquartier wechseln. Während der Winterruhe – Ende Dezember oder Anfang Januar – kommen sogar ein bis vier Junge zur Welt, die in der Paarungszeit, Ende April bis Juni, gezeugt wurden. Wenn die Bärin im Frühjahr abgemagert die Höhle oder den Unterschlupf verlässt, sind die Kleinen aufgrund der nahrhaften Milch schon so stark, dass sie zeitweise mit ihrer Mutter umherstreifen können. Die Mutter verteidigt sie mutig gegen alle Feinde und scheucht sie nach Möglichkeit auf einen Baum, wenn sie allein auf Nahrungssuche geht. Mindestens den nächsten, manchmal auch einen zweiten Winter verbringt sie mit ihrem Nachwuchs gemeinsam.

Dunkel, Wald
Wissenschaft

Reisen zu Dunklen Orten

Immer mehr Menschen besuchen Schauplätze von Kriegen, Völkermorden oder Naturkatastrophen. Die Gründe für diesen „Dunklen Tourismus“ sind vielschichtig. von MANUELA RASSAUS Die verseuchte Ruine der Nuklearkatastrophe von Fukushima, das Haus des „Hollywood-Mörders“ Charles Manson, die Killing Fields von Kambodscha – düstere...

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Wissenschaft

Das schwächere Geschlecht

Nein, in obigem Titel sind nicht die Frauen gemeint, sondern die Männer. Wer glaubt, die männliche Stärke könne durch einen Boxkampf bewiesen werden, weil er zeigt, dass die Herren mit dem Y-Chromosom im Schnitt besser zuschlagen können als ihr Gegenüber mit zwei X-Chromosomen, sollte dies besser nochmal überdenken. Meine...

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