Wissensbibliothek

Was passiert bei Aids?

Der Aids-Erkrankung geht eine Infektion mit dem HI-Virus voraus. Die HIV-Infektion zerstört fortschreitend die T-Lymphozyten. Dies wiederum führt zur Aids-Erkrankung (Aids steht für acquired immune deficiency syndrome und bedeutet erworbene Immunschwäche), wobei es zu häufigen Infektionen und seltenen Krebserkrankungen kommt.

HIV ist ein Retrovirus, d. h. ein Virus, das eigene genetische Informationen in die Zielzellen – zumeist T-Lymphozyten – einbaut und diese dann als Wirtszelle zur eigenen Vermehrung nutzt. Innerhalb des Lymphozyten kommt es dann zur Produktion großer Mengen von Viren, die daraufhin andere Zellen infizieren, einschließlich der T-Helferzellen. Sie schwächen dadurch die Fähigkeiten des Körpers, sich selbst zu schützen. Die verbleibenden Abwehrkräfte des Körpers wenden sich nun gegen die infizierten Zellen und töten sie zusammen mit dem Virus.

Forschung
Wissenschaft

Freie Wissenschaft bringt mehr Innovationen hervor

Je freier die Wissenschaft, desto höher ist die Innovationskraft einer Gesellschaft. Das zeigt eine Studie, die für 157 Länder der Welt ausgewertet hat, inwieweit sich der Grad akademischer Freiheit auf die Anzahl der Patentanmeldungen und -zitierungen aus dem jeweiligen Land auswirkt. Demnach haben seit dem Jahr 1900 zwar...

Wasserstoff
Wissenschaft

Wasserstoff wie Erdgas fördern

In Nordfrankreich haben Forscher offenbar etwas gefunden, das es eigentlich nicht geben sollte: große natürliche Wasserstoff-Reservoire unter der Erde. Dieser „weiße“ Wasserstoff könnte die klimaneutrale Zukunft Europas enorm voranbringen. von ULRICH EBERL Lange galt es als gesichertes Wissen: Wasserstoff ist zwar das häufigste...

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