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Wie viel Einfluss haben Wissenschaftler überhaupt?

Manchmal sehr großen. Das gilt z. B. für den US-Amerikaner Paul A. Samuelson (* 1915), der 1970 den zweiten Wirtschaftsnobelpreis erhielt. Samuelson beriet mit dem Republikaner Dwight D. Eisenhower (1953–61) und dem Demokraten John F. Kennedy (1961–63) gleich zwei US-Präsidenten. Auch seine Theorien, die ihn als einen Hauptvertreter des Keynesianismus ausweisen, waren überaus einflussreich. Für einige seiner Nobelpreisträgerkollegen ist Samuelson der bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts.

Übrigens: Samuelsons Verbindung mit dem Wirtschaftsnobelpreis reicht zurück bis in die späten 1950er Jahre. Damals erörterte er im Auftrag der Schwedischen Reichsbank Argumente für und gegen die Einführung des Preises. Die spätere Auswahl der Preisträger entsprach allerdings nicht immer seiner Meinung. Dies bewog ihn sogar, eine eigene Aufstellung der ersten fünfzehn Nobelpreisträger anzufertigen. Nach seiner Liste hätte Samuelson den Nobelpreis erst acht Jahre später erhalten – und ihn überdies mit zwei weiteren Wissenschaftlern teilen müssen.

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