Daten der Weltgeschichte
14. 5. 1970
BRD
Der Kaufhausbrandstifter Andreas Baader, der seit 1968 in Haft ist, wird durch einen bewaffneten Überfall von vier maskierten Personen befreit. Sie können unerkannt entkommen. Gemeinsam mit Ulrike Meinhof, die als Journalistin der Zeitschrift „konkret“ 1968 den Kaufhausanschlag als „Protest zum Widerstand“ gerechtfertigt hatte, gründet Baader die Baader-Meinhof-Gruppe, aus der die „Rote Armee Fraktion“ (RAF) hervorgeht. Ihre Angehörigen betrachten Gewalt- und Terrorakte als einzig verbleibendes Mittel zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele, nachdem ihr friedlicher Protest ungehört verhallt ist.
Postmoderne Molekularküche
Mit der Fermentation beleben Biotechnologen derzeit das älteste bekannte Konservierungsverfahren neu. Die Nahrung der Zukunft überrascht mit neuem Geschmack und hält ohne Zusatzstoffe länger. von SUSANNE DONNER Das Essen der Zukunft kann ebenso verstören wie verblüffen. Es erinnert oft an altbekannte Produkte wie Brie oder Feta,...
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...