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Wie werden Lebensbäume genutzt?

Auf verschiedene Weise. Wie ihr intensiver Duft nach Kampfer und Salbei verrät, enthalten ihre Blätter und Zweige ätherische Öle; sie sind heute in der Parfümindustrie sehr gefragt. Hierzulande ist vor allem der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) als Zierbaum beliebt, von dem es über 140 Kulturformen gibt. Anspruchslos, schnellwüchsig, schnittverträglich und vor allem auch kostengünstig zu erwerben, frieden Thujenhecken allerorten Gärten ein.

Für die Indianer im pazifischen Nordwesten der USA waren Lebensbäume – genauer der Riesenlebensbaum (Thuja plicata) mit seinem schnurgeraden Stamm von bis zu 55 Metern Höhe – einst die wichtigsten Waldbäume. Aus seinem leichten, aber dauerhaften Holz mit den langen, geraden Fasern schnitzten sie Totempfähle und Kanus oder stellten sie lange Bretter her, und aus seiner Rinde flochten sie Netze und Decken. Urwälder aus Riesenlebensbäumen gibt es heutzutage nur noch als Reste in wenigen entlegenen Nationalparks.

Illustration eines menschlichen Gehirns
Wissenschaft

Wie außergewöhnlich ist die Größe unseres Gehirns?

Je massiver der Körper eines Tieres, desto größer ist auch sein Gehirn – sollte man meinen. Doch das stimmt nicht ganz, wie nun eine Studie zeigt. Demnach hat sich die Gehirngröße bei einigen Säugetierarten, einschließlich des Menschen, nicht proportional zu ihrer Körpergröße entwickelt. Zwar ist eine gewisse Regelmäßigkeit...

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Wissenschaft

Unser selektives Gehirn

Warum wir unsere Gesprächspartner selbst im Stimmengewirr einer Party noch problemlos verstehen können, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Sicher haben Sie das auch schon einmal erlebt: Sie stehen bei einem gesellschaftlichen Ereignis in einer von mehreren Gesprächsrunden und beteiligen sich, ein Getränk in der Hand, munter an der...

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