Wahrig Herkunftswörterbuch
hanebüchen
derb, grob, unglaublich
♦
ältere Form hagebüchen, eigtl. „aus dem Holz der Hagebuche oder Hainbuche“; dieses Holz ist bes. hart, widerstandsfähig und knorrig
[Info]hanebüchen
Hauptsächlich in der Redewendung (das ist) hanebüchener Unsinn tritt das veraltete Adjektiv hanebüchen im modernen Deutschen auf. Das Wort hat nichts mit dem Hahn zu tun, vielmehr bezieht es sich auf die Hainbuche, die auch Hagebuche (also „Heckenbuche“) heißt, obwohl sie ein Birkengewächs und keine Buchenart ist. Der Name Heckenbuche ist insofern sprechend, als die Hainbuche heute noch gern als Hecke gepflanzt wird. Ihr Holz, das hervorragend zum Heizen geeignet ist, wird heute selten genutzt und gilt seit langer Zeit als hart und zäh. Daher bekam das zu Hainbuche gebildete Adjektiv han(e)büchen, das vom
mhd.
hagenbüechīn bzw. der Nebenform hainbüechīn stammt, schon im 18. Jahrhundert die übertragene Bedeutung „derb, grob“. Hanebüchener Unsinn bedeutet daher nichts anderes als „grober Unfug“.
Wissenschaft
Der Computer als Tierversteher
Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....
Wissenschaft
Globale Erhebung des Wohlbefindens
Was trägt dazu bei, dass Menschen ein erfülltes Leben führen? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie zum menschlichen Wohlbefinden, die Befragungsdaten von mehr als 200.000 Menschen aus 22 Ländern der Welt erhoben hat. Die Ergebnisse der „Global Flourishing Study“ bestätigen, dass Faktoren wie Arbeit, Bildungsstand, Ehe und...