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Warum muss die Spitzmaus ständig fressen?

Weil sie als echter Warmblüter ihre Körpertemperatur bei etwa 38 °C halten muss. Die Spitzmaus hat eine sehr dünne Isolationsschicht und eine im Verhältnis zu ihrem Volumen sehr große Oberfläche, weswegen ihr Stoffwechsel enorm schnell ablaufen muss, um diese Temperatur zu halten. Deshalb fressen Spitzmäuse täglich eine Menge, die 130 % ihres Körpergewichts entspricht, eine stillende Spitzmausmutter kommt sogar auf 200 %. Das Herz schlägt unglaubliche 1200 Mal pro Minute, um den Sauerstoff so schnell wie möglich im Gewebe zu verteilen, wo er für die Energiegewinnung benötigt wird. Außerdem ist dieses Organ mit einem Gewicht von 0,035 g vergleichsweise riesig: Es wiegt in Relation zum Körpergewicht dreimal so viel wie bei einem Vollblutrennpferd. Da Spitzmäuse viele Acker-, Forst- und Vorratsschädlinge vertilgen (manche aber auch Fische, Kleinvögel und Kleinsäuger, ja sogar Artgenossen), stehen sie in Deutschland größtenteils unter Naturschutz.

Mann, Universum, klein
Wissenschaft

Kontroverse Quantenrealität

Gespenstische zeitlose Beziehungen regieren das Universum – und stellen die Existenz der gewohnten Welt grundsätzlich infrage. von RÜDIGER VAAS Der österreichische Teilchenphysiker Reinhold Bertlmann hatte seit seiner Studentenzeit die Angewohnheit, stets zwei Socken unterschiedlicher Farbe zu tragen. Bog er um eine Ecke, sah ein...

Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Vom Umgang mit Fehlern

Eigentlich sollte das Recht, falschzuliegen, tief in der Wissenschaft verankert sein. Denn wie läuft es schließlich oft in der experimentellen Forschung? Die Biophysikerin Sylvia McLain fasste es in der britischen Tageszeitung The Guardian einmal folgendermaßen zusammen: „Für die Wissenschaft ist es normal, dass die meisten...

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