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Varizellen
Varicellen; Windpockenhochansteckende Infektionskrankheit mit mäßigem Fieber und stark juckendem Hautausschlag. Erreger ist das Varicella-zoster-Virus. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Die Krankheit bricht nach einer Inkubationszeit von ungefähr zwei Wochen aus. Anfänglich tritt überwiegend im Gesicht, auf der Brust, an Bauch und Rücken ein Hautausschlag auf, aus dem sich zunächst einzeln stehende, später sich vereinende Bläschen entwickeln. Die Varizellen verlaufen in Schüben, so dass alte und neue Bläschen gleichzeitig vorkommen. Die Krankheit heilt von allein ab. Die Therapie ist dementsprechend symptomatisch und besteht vor allem in der Linderung des Juckreizes. Die Varizellen gehören zu den Kinderkrankheiten. Komplikationen wie eine Mittelohrentzündung oder eine Meningoenzephalitis sind selten. Nach einer durchgemachten Varizellen-Erkrankung besteht lebenslängliche Immunität bzw. Teilimmunität, d. h. durch Reaktivierung des Virus kann ein Herpes zoster auftreten. Seit 2004 wird für alle Kinder und Jugendlichen eine Varizellen-Schutzimpfung von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut empfohlen. Auch Herpesviren.
Wissenschaft
News der Woche 27.01.2025
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Vorstoß in die Hölle
Drei Raumsonden sollen bald die Rätsel der Venus lösen. Eine neue Studie lässt vermuten, dass unsere Nachbarwelt bis heute vulkanisch aktiv ist. von RÜDIGER VAAS Die Venus wird oft als Schwester der Erde bezeichnet, weil sie ähnlich groß ist und eine dichte Atmosphäre über felsigem Grund hat. Sie war das erste Ziel...