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Varizellen
Varicellen; Windpockenhochansteckende Infektionskrankheit mit mäßigem Fieber und stark juckendem Hautausschlag. Erreger ist das Varicella-zoster-Virus. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion. Die Krankheit bricht nach einer Inkubationszeit von ungefähr zwei Wochen aus. Anfänglich tritt überwiegend im Gesicht, auf der Brust, an Bauch und Rücken ein Hautausschlag auf, aus dem sich zunächst einzeln stehende, später sich vereinende Bläschen entwickeln. Die Varizellen verlaufen in Schüben, so dass alte und neue Bläschen gleichzeitig vorkommen. Die Krankheit heilt von allein ab. Die Therapie ist dementsprechend symptomatisch und besteht vor allem in der Linderung des Juckreizes. Die Varizellen gehören zu den Kinderkrankheiten. Komplikationen wie eine Mittelohrentzündung oder eine Meningoenzephalitis sind selten. Nach einer durchgemachten Varizellen-Erkrankung besteht lebenslängliche Immunität bzw. Teilimmunität, d. h. durch Reaktivierung des Virus kann ein Herpes zoster auftreten. Seit 2004 wird für alle Kinder und Jugendlichen eine Varizellen-Schutzimpfung von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut empfohlen. Auch Herpesviren.
Wissenschaft
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