Gesundheit A-Z

Herpesvirus

Virus aus der Familie Herpesviren (DNS-Viren), zu der ca. 100 verschiedene Herpesviren gehören; für sieben davon ist der Mensch der natürliche Wirt. Dazu zählen das Varicella-zoster-Virus, die Herpes-simplex-Viren Typ 1 und 2, das Epstein-Barr-Virus, das Cytomegalie-Virus, das humane Herpesvirus 6 (Erreger des Dreitagefiebers, Exanthema subitum), das humane Herpesvirus 7 und das Kaposi-Sarkom-Herpesvirus, das bei der Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen und von Kaposi-Sarkomen eine Rolle spielt. Herpesviren bleiben nach der Infektion in den Ganglien des menschlichen Nervensystems, ohne eine Krankheit auszulösen. Bei Störungen des Immunsystems werden sie reaktiviert und führen zu akuten Krankheitsbildern. Beispiele für solche sekundäre Virusinfektionen sind der Herpes labialis und der Herpes zoster.
Ein Weibchen der Art Culex pipiens molestus. Die Mücken im Londoner Untergrund plagten die Menschen besonders während des Zweiten Weltkriegs, als die Tunnel Schutz vor Bomben boten. Biologen von der Princeton University haben kürzlich die Evolutionsmechanismen der Mücken aufgedeckt.
Wissenschaft

Anpassung der Arten

Durch seinen gewaltigen ökologischen Fußabdruck mischt der Mensch zunehmend in der Evolution mit. Manche Tiere fügen sich den veränderten Bedingungen.

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Quallen
Wissenschaft

Besser als ihr Ruf

Quallen haben ein mieses Image. Dabei sind sie für das Leben in den Ozeanen von großer Bedeutung. von TIM SCHRÖDER Eigentlich hatte Charlotte Havermans geplant, täglich mit der „Teisten“ – einem kleinen Forschungskutter mit Bordkran und Seilwinde – hinaus auf den Kongsfjord vor Spitzbergen zu fahren. Sie hatte schon einige Tage...

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