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Meningitis
Hirnhautentzündungmeldepflichtige Entzündung der Hirnhäute (Meningen) durch Infektion des Subarachnoidalraums (Bakterien, Viren, selten Pilze oder Protozoen), die sich durch Kopfschmerzen, Fieber, Meningismus und Bewusstseinseintrübung bemerkbar macht. Die Diagnose wird durch eine Lumbalpunktion mit laborchemischer und mikroskopischer Untersuchung des Liquors gestellt. Besonders gefährlich ist die bakterielle, eitrige Meningitis, die zu schweren bis tödlichen Komplikationen wie septischem Schock oder dem Waterhouse-Friderichsen-Syndrom (abruptes Versagen beider Nebennieren) führen kann. Bei der aseptischen Meningitis handelt es sich um eine nicht infektiös bedingte Hirnhautentzündung, z. B. im Rahmen einer Leukämie oder infolge einer Bestrahlung. Auch Meningoenzephalitis, Meningokokkenmeningitis.
Wissenschaft
Gähnen steckt an
Was das Gähnen über unser Einfühlungsvermögen verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Gähnen ist eigentlich eine ziemlich unspektakuläre, alltägliche Angelegenheit. Zuerst bemerkt man nur ein Gefühl, das tief hinten zwischen Rachen und Ohren zu sitzen scheint. Dann öffnet sich der Mund ein wenig, und die Lungen saugen Luft ein....
Wissenschaft
Mehr Energie
Alle höher entwickelten Lebewesen der Erde hängen von einem Gas ab: Sauerstoff. Von BETTINA WURCHE Die Atmosphäre unseres Blauen Planeten besteht zu etwa 78 Prozent aus Stickstoff und zu etwa 21 Prozent aus Sauerstoff. Diesen Sauerstoff nutzen die Lebewesen der Erde zur Gewinnung von Energie. Die ein- und mehrzellige Lebewelt hat...