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Meningitis
Hirnhautentzündungmeldepflichtige Entzündung der Hirnhäute (Meningen) durch Infektion des Subarachnoidalraums (Bakterien, Viren, selten Pilze oder Protozoen), die sich durch Kopfschmerzen, Fieber, Meningismus und Bewusstseinseintrübung bemerkbar macht. Die Diagnose wird durch eine Lumbalpunktion mit laborchemischer und mikroskopischer Untersuchung des Liquors gestellt. Besonders gefährlich ist die bakterielle, eitrige Meningitis, die zu schweren bis tödlichen Komplikationen wie septischem Schock oder dem Waterhouse-Friderichsen-Syndrom (abruptes Versagen beider Nebennieren) führen kann. Bei der aseptischen Meningitis handelt es sich um eine nicht infektiös bedingte Hirnhautentzündung, z. B. im Rahmen einer Leukämie oder infolge einer Bestrahlung. Auch Meningoenzephalitis, Meningokokkenmeningitis.
Wissenschaft
Umweltfreundliches Ammoniak aus Abwasser
Die industrielle Herstellung von Ammoniak benötigt bislang viel Energie und ist für hohe CO2-Emissionen verantwortlich. Eine Studie zeigt nun eine Alternative auf: Mit Hilfe eines elektrochemischen Ansatzes ist es Forschenden gelungen, Ammoniak aus nitratbelastetem Abwasser zu gewinnen. Dabei kommt ein Dreikammer-System zum...
Wissenschaft
»Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift«
Die Entwicklung des autonomen Fahrens war lange Zeit ein Top-Thema der Automobilentwicklung. Doch inzwischen ist es deutlich leiser darum geworden. Ferdinand Dudenhöffer erläutert den Stand der Technik und die Hürden, die auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu nehmen sind. Das Gespräch führte Heike Stüvel Das...