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Was erreichte der Präsident in seiner Amtszeit?
Washingtons erste Amtszeit stand ganz im Zeichen der Durchsetzung eines nationalen Wirtschafts- und Finanzprogramms: Die Nationalbank wurde ins Leben gerufen und ein einheitliches Währungssystem eingeführt. Eine weitere bedeutende Leistung war die Erklärung der Grundrechte (Bill of Rights). Durch eine sparsame Verwaltung und strenge Neutralität nach außen gelang es Washington, das neue Staatswesen zu stabilisieren.
Im Jahr 1793 wurde er erneut zum Präsidenten gewählt. Trotz vielfachen Drängens entschied er sich gegen die Unterstützung des revolutionären Frankreichs und schloss stattdessen – gegen eine starke Opposition im Kongress – einen Handelsvertrag mit Großbritannien.
Washington lehnte 1797 eine zweite Wiederwahl ab, ließ sich aber ein Jahr später, als ein Krieg mit Frankreich ernsthaft bevorstand, zur nochmaligen Übernahme des Heeres-Oberbefehls bewegen. Die Krise flaute jedoch ab, bevor er den Posten antreten konnte. Washingtons letzte öffentliche Stellungnahme richtete sich gegen die von Thomas Jefferson eingebrachten Virginia- und Kentucky-Resolutionen, die den Einzelstaaten das Recht zusprachen, Gesetze des Bundes für nichtig zu erklären.
Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar
Das Konzept der Klima-Kipppunkte besagt, dass das Überschreiten bestimmter kritischer Schwellen im Klimasystem eine Kaskade unumkehrbarer Veränderungen auslöst. Wann allerdings solche Kipppunkte erreicht sind, lässt sich noch schwieriger vorhersagen als bisher angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie am Beispiel der...
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...