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Schmerz

Dolor
Schmerzrezeptor
Schmerzrezeptor
Körperregionen wie Gesicht und Brust haben eine hohe Dichte an Schmerzrezeptoren.
unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das häufig mit Begleiterscheinungen wie Schweißausbruch, Blässe, Übelkeit und Blutdruckabfall einhergeht. Der Schmerz ist in der Regel ein lebenswichtiges Warnsignal, das auf Störungen hinweist und den Organismus vor dauernden Schäden bewahrt. Schmerzempfindungen werden ausgelöst durch die Reizung von Schmerzrezeptoren, z. B. bei Hautverletzungen oder Gallenkoliken, oder durch eine Schädigung der schmerzleitenden Bahnen, z. B. beim Phantomschmerz in amputierten Körperteilen. Schmerzen ohne äußeren Reiz kommen bei psychischen Störungen vor, z. B. kindliche Bauchschmerzen bei Schulstress. Die Behandlung von Schmerzen besteht in der Aufhebung der schmerzauslösenden Ursache (z. B. Appendektomie bei Blinddarmentzündung), in der Gabe von Schmerzmitteln (z. B. bei Tumorschmerzen oder Kopfschmerzen) oder physikalischen Ansätzen wie Massage, Bestrahlung usw.). Auch Schmerztherapie.
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Wissenschaft

Die Musik der Sphären

Harmonice mundi“ – Fünf Bücher über die Harmonik der Welt hat Johannes Kepler im frühen 17. Jahrhundert verfasst und dabei vor allem geometrische Formen im Auge gehabt. Der Astronom gewann darüber hinaus die Überzeugung, dass die Planeten bei ihrer Umkreisung der Sonne Töne erzeugen, deren Klang er nach dem Vorbild des Pythagoras...

junges Nilkrokodil
Wissenschaft

Wie sich die Kopfschuppen bei Krokodilen bilden

Krokodile weisen am Kopf ein unregelmäßiges Schuppenmuster auf, das sich individuell und von Art zu Art unterscheidet. Doch wie kommt diese schuppige Vielfalt zustande? Eine Studie zeigt nun anhand von Experimenten mit Krokodilembryos und Computersimulationen, dass nicht etwa genetische Mechanismen, sondern mechanische Prozesse...

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