Gesundheit A-Z

Schmerz

Dolor
Schmerzrezeptor
Schmerzrezeptor
Körperregionen wie Gesicht und Brust haben eine hohe Dichte an Schmerzrezeptoren.
unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das häufig mit Begleiterscheinungen wie Schweißausbruch, Blässe, Übelkeit und Blutdruckabfall einhergeht. Der Schmerz ist in der Regel ein lebenswichtiges Warnsignal, das auf Störungen hinweist und den Organismus vor dauernden Schäden bewahrt. Schmerzempfindungen werden ausgelöst durch die Reizung von Schmerzrezeptoren, z. B. bei Hautverletzungen oder Gallenkoliken, oder durch eine Schädigung der schmerzleitenden Bahnen, z. B. beim Phantomschmerz in amputierten Körperteilen. Schmerzen ohne äußeren Reiz kommen bei psychischen Störungen vor, z. B. kindliche Bauchschmerzen bei Schulstress. Die Behandlung von Schmerzen besteht in der Aufhebung der schmerzauslösenden Ursache (z. B. Appendektomie bei Blinddarmentzündung), in der Gabe von Schmerzmitteln (z. B. bei Tumorschmerzen oder Kopfschmerzen) oder physikalischen Ansätzen wie Massage, Bestrahlung usw.). Auch Schmerztherapie.
Koazervate
Wissenschaft

Regenwasser könnte erste Zell-Vorläufer stabilisiert haben

Vor rund 3,8 Milliarden Jahren entstanden in der Ursuppe die ersten Bausteine des Lebens. Doch wie konnten sie sich so zusammenlagern, dass daraus individuelle Zellen wurden? Eine Studie zeigt nun einen möglichen Mechanismus auf. Demnach könnten sich spontan Tröpfchen mit verschiedenen komplexen Molekülen zusammengelagert haben....

Molekülmodell mit orange, weiß, blau und grauen Kugeln, die Atome in einer chemischen Verbindung darstellen.
Wissenschaft

Freund und Feind

Zucker ist als Energiequelle nicht nur lebensnotwendig, er kann im Übermaß auch krank machen. Welche Wege nehmen Zuckermoleküle beim Stoffwechsel in unserem Körper? von CAROLIN SAGE Im Jahr 2005 klagte der damals 48-jährige Hans Josef Brinkmann vor dem Landgericht Essen gegen den Konzern Coca-Cola. Er hatte nach eigenen Angaben...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch