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Woher haben Proteine ihren Namen?
Wie so oft in der Wissenschaft, aus der Sprache der alten Griechen. Dort bedeutet »protos« der Erste, der Wichtigste. Und in der Tat kann man die Bedeutung der Proteine für Aufbau und Funktion aller Lebewesen nicht hoch genug ansetzen: Sie bestimmen den Aufbau der Zelle und damit letztlich die Beschaffenheit von Geweben, und sie ermöglichen und beschleunigen chemische Reaktionen, um nur einige ihrer Eigenschaften zu nennen.
So bestehen z. B. Haare, Haut, Blut und viele andere Körperstrukturen aus Proteinen. Insgesamt machen Proteine gut die Hälfte des Trockengewichts eines Menschen aus. Ihre Funktion als molekulare »Maschinen« üben sie in Form der Enzyme aus: Sie sind die entscheidenden chemischen Regulatoren des Körpers. In den Muskeln verändern bestimmte Proteine ihre Form und sorgen so für die Kontraktion der Muskeln und damit für Bewegung. Und als Hormone gehören sie zu den wichtigen molekularen Informationsträgern (es gibt allerdings auch Hormone, die keine Proteine sind) und steuern sehr viele Vorgänge im Körper.
Übrigens: Der deutsche Name der Proteine, »Eiweiße«, beruht eher auf einem historischen Zufall. Sie wurden erstmals in Hühnereiweiß wissenschaftlich beschrieben – ebensogut hätte man sie auch »Rattenblut« oder »Sojabohnen« nennen können!
Der simulierte Mensch
Obwohl Organoide nur ein paar Millimeter groß sind, lassen sich damit Krankheiten erforschen, Medikamente testen und Therapien verbessern.
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Die Mär von den todbringenden Hornissen
Hornissen werden oft für gefährliche Bestien gehalten. Warum man vor den Tieren im Normalfall aber eigentlich gar keine Angst zu haben braucht, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Drei Hornissenstiche töten einen Menschen und sieben ein Pferd“. Mit dieser Warnung jagen Eltern ihren Kindern noch heute eine gewaltige Angst vor den...